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USA-Trainer Pochettino: Diese Ansage zur Hymne sorgt für Wirbel

USA-Fans

News zur WM heute: Ein Argentinier führt die USA durch die Heim-WM – und sorgt schon vor dem Anpfiff für Gesprächsstoff. Mauricio Pochettino hat angekündigt, bei der WM 2026 die US-Hymne nicht mitzusingen. Seine Begründung ist so schlicht wie deutlich.

USA-Trainer Pochettino: Klare Ansage zur Hymne

Der 54-Jährige, seit September 2024 im Amt, lässt keinen Zweifel an seiner Haltung. „Ich repräsentiere die USA nur durch den Sport. Dafür werde ich bezahlt“, sagte Pochettino der Süddeutschen Zeitung. Und weiter: „Die Hymne zum Beispiel – ich werde sie nicht mitsingen. Aber ich werde alles geben, um das Land würdig zu vertreten.

Bemerkenswert ist die Botschaft vor allem mit Blick auf die Konstellation. Ein gebürtiger Argentinier coacht den Gastgeber – und zieht eine klare Linie zwischen Job und nationaler Symbolik. Wie die Bild berichtet, bleibt Pochettino bei genau dieser Haltung: Repräsentation einzig über den Sport, nicht über Gesten.

Pochettino bei der WM 2026: Politik bleibt außen vor

Politische Debatten will der frühere Tottenham- und Chelsea-Coach im Turnier bewusst ausklammern. „Wir sind alle sensibel gegenüber Ungerechtigkeit in der Welt“, so der Argentinier. Niemand wolle Gewalt, alle sollten glücklich sein und genug zu essen haben – doch seine Aufgabe sei es, ein Team auf eine WM vorzubereiten.

Damit setzt Pochettino bewusst einen Rahmen. Statt sich in Diskussionen ziehen zu lassen, rückt er die sportliche Mission in den Mittelpunkt. Eine Strategie, die angesichts der aufgeladenen Stimmung rund um das Turnier in den USA durchaus für Ruhe im eigenen Lager sorgen dürfte.

USA bei der WM 2026: Pochettino setzt auf Emotionen

Gute Gefühle will der Coach mit seiner Mannschaft wecken. „Zuneigung, Freude, Hoffnung, Liebe, Empathie“, zählte er auf. Der Fußball vereine Menschen aller Kulturen, Religionen und Hautfarben – und genau darin sieht er die eigentliche Verantwortung: „Unsere Verantwortung ist es, zu verbinden – nicht mehr Hass zu erzeugen.“

Wie ernst es ihm mit dem sportlichen Auftrag ist, zeigt sich schon bald. Am Samstag trifft die USA zum WM-Auftakt in Los Angeles auf Paraguay (3 Uhr/MagentaTV). Trainer und Spieler müssten Botschaften des Aufbaus senden, nicht der Zerstörung, betonte Pochettino – damit jene, die wirklich etwas verändern könnten, einen anderen Weg kennenlernten.

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