Der Moment, auf den Alexander Zverev so lange gewartet hat, ist zum Greifen nah. Mit einem Viersatz-Sieg gegen Jakub Mensik (7:5, 6:2, 3:6, 6:3) hat sich der deutsche Topspieler ins Finale der French Open gespielt – und darf nun am Sonntag, dem 7. Juni 2026, von seinem ersten Grand-Slam-Titel träumen.
French Open: Zverev im Finale gegen Arnaldi oder Cobolli
Die Ausgangslage könnte dabei kaum besser sein. Zverev, der im bisherigen Turnierverlauf lediglich zwei Sätze abgegeben hat (gegen Quentin Halys in der dritten Runde, gegen Mensik im Halbfinale), dominiert dieses Roland-Garros-Turnier nach Belieben – und das in einem Feld, das sich im Laufe des Turniers selbst dezimiert hat. Carlos Alcaraz musste verletzungsbedingt passen, Jannik Sinner verabschiedete sich bereits in der zweiten Runde mit körperlichen Problemen, und Novak Djokovic scheiterte überraschend in der dritten Runde an Fonseca. Seither ist Zverev der unumstrittene Favorit auf den Titel – und er hat diese Rolle bislang bravourös ausgefüllt.
Im Finale trifft er entweder auf Matteo Arnaldi (ATP 104) oder Flavio Cobolli (ATP 14) – in beiden Fällen auf einen Gegner, gegen den Zverev als klarer Favorit in die Partie geht. Es wäre die Chance, die Last der Vergangenheit abzuschütteln: Die Finalniederlagen bei den Australian Open 2025, den French Open 2024 und den US Open 2020 haben den Deutschen stets begleitet. Sonntag könnte der Tag sein, an dem sich das alles ändert.
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