Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Bei Borussia Dortmund läuft die Causa Serhou Guirassy auf eine entscheidende Phase zu. Während Fenerbahce Istanbul sich seit Wochen um den Stürmer bemüht, mischt nun ein neuer prominenter Klub im Werben um den 30-Jährigen mit. Wie die Bild berichtet, hat sich auch der frischgebackene Europa-League-Sieger Aston Villa in den Transfer-Poker eingeklinkt. Eine spannende Wendung in einer Personalie, die zudem in den kommenden Tagen Fahrt aufnehmen dürfte.
Borussia Dortmund News heute: Aston Villa als neuer Player im Guirassy-Poker
Wie die Bild meldet, beschäftigen sich die Verantwortlichen aus Birmingham mit einer Verpflichtung des BVB-Knipsers. Der Tabellenvierte der abgelaufenen Premier-League-Saison habe die Situation des Guineers „genau“ im Blick. Konkrete Verhandlungen sind bislang nicht öffentlich, das Interesse aber durchaus konkret.
Aston Villa kann mit gleich zwei zugkräftigen Argumenten werben. Zum einen steht ab der kommenden Saison die Champions League auf dem Programm – nicht zuletzt durch den Sieg im Europa-League-Finale gegen den SC Freiburg (3:0). Zum anderen gehört der Klub finanziell zu jenen Premier-League-Adressen, die im internationalen Wettbewerb um Top-Stars problemlos mitziehen können.
Damit eröffnet sich für Guirassy eine deutlich attraktivere Option als bislang. Wie spox.com einordnet, dürfte der englische Klub bei Gehalt und sportlicher Perspektive klare Vorteile gegenüber Fenerbahce in Stellung bringen können.
BVB News: Fenerbahce drängt mit Macht auf den Guirassy-Wechsel
Doch auch der türkische Rekordmeister ist alles andere als raus. Wie fussballdaten.de berichtet, haben beide Präsidentschaftskandidaten von Fenerbahce öffentlich erklärt, im Falle eines Wahlsiegs den BVB-Profi verpflichten zu wollen. Eine ungewöhnliche Wahlkampf-Offerte. „Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird Guirassy holen. Deshalb wird auch dieser Bruder von euch ihn verpflichten, so Gott will“, sagte etwa Hakan Safi, der Gegenkandidat des aktuellen Präsidenten Aziz Yildirim.
Die Wahl steigt an diesem Wochenende: Am 6. und 7. Juni 2026 entscheiden die Mitglieder, wer den Verein in die kommende Saison führen wird. Erst danach dürften die Verhandlungen mit dem BVB konkret Fahrt aufnehmen.
Allerdings ist nicht jede Forderung in Istanbul auch finanziell darstellbar. Wie die Bild berichtet, will Fenerbahce die kolportierte 40-Millionen-Euro-Schmerzgrenze des BVB unterbieten und auf eine niedrigere Ablöse herunterhandeln.
Was die BVB-Ausstiegsklausel ermöglicht – und was nicht
Eine entscheidende Rolle spielt eine Klausel im Guirassy-Vertrag. Wie spox.com darlegt, besitzt der Stürmer in seinem Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel über rund 35 Millionen Euro – allerdings nur für ausgewählte Topklubs. Sowohl Fenerbahce als auch Aston Villa zählen nicht zu diesem Kreis.
Damit hat der BVB in den Verhandlungen das Heft in der Hand. Wie sport.de zusammenfasst, ist Dortmund laut Angaben der WAZ nur bei einer Offerte jenseits der 40 Millionen Euro überhaupt gesprächsbereit. Eine Linie, die BVB-Boss Lars Ricken offiziell unterstreicht.
„Uns liegt kein Angebot für Serhou vor. Wir haben auch nicht vor, ihn abzugeben. Er hat seinen Wert für Borussia Dortmund in den vergangenen beiden Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, erklärte Ricken gegenüber der WAZ.
Will Dortmund-Star Guirassy wechseln?
Wie nun zu hören ist, will sich auch Guirassy selbst keinen vorschnellen Vereinswechsel aufzwingen lassen. Wie die Bild aufgreift, ist der 30-Jährige aktuell unsicher, ob er die kommende Saison tatsächlich in der Türkei spielen möchte – und scheint andere, sportlich attraktivere Möglichkeiten abwarten zu wollen.
Eine Haltung, die das Aston-Villa-Interesse zusätzlich gewichtet. Bei der Frage Premier League versus Süper Lig dürften für den Guineer die sportlich-finanziellen Aspekte des englischen Marktes deutlich attraktiver sein.
Sportdirektor Ole Book schließt einen Abgang derweil nicht komplett aus. „Mit seinen Toren ist er sehr, sehr wichtig. Es ist also nicht unser Plan und nicht unsere Prämisse, zu sagen, dass wir ihn abgeben wollen. Dennoch gilt auch hier: Wenn außergewöhnliche Angebote eingehen, wird man darüber nachdenken„, sagte Book laut spox.com.
Borussia Dortmund News: Wie es weitergeht
Damit liegen die Dinge auf dem Tisch. Geht es nach den Plänen aus Birmingham, könnte die Personalie schnell konkret werden. Geht es nach den Wählern in Istanbul, fällt der türkische Fingerzeig an diesem Wochenende. Und geht es nach dem BVB, soll Guirassy ohnehin bleiben – allerdings nur, wenn kein zweistelliges Millionen-Angebot „außergewöhnlich“ genug wird.
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