PSG vs. Arsenal live: Im Champions-League-Finale zwischen dem FC Arsenal und Paris Saint-Germain führen die Gunners nach einer knappen halben Stunde mit 1:0. Kai Havertz hat die Engländer früh in Front gebracht – mit einem überragenden Schuss aus spitzem Winkel. Der deutsche Nationalspieler schreibt damit Geschichte: Er ist der erste Deutsche, der in zwei verschiedenen Champions-League-Finals trifft.
PSG vs. Arsenal live: Havertz-Treffer aus spitzem Winkel
Vom Anpfiff weg geht Arsenal mit hoher Intensität in die Partie. Bereits in der 6. Minute fällt die Führung. Bei einem PSG-Befreiungsschlag im Mittelfeld trifft Marquinhos seinen eigenen Mitspieler Leandro Trossard – der Ball prallt von dort genau in den Lauf von Kai Havertz. Der frühere Leverkusener nutzt seine Chance konsequent: Über die linke Seite dringt er in den Strafraum ein und hämmert die Kugel aus extrem spitzem Winkel über die Schulter von Matvey Safonov unter die Latte.
Trainer Mikel Arteta hat damit das richtige Personal-Händchen bewiesen. Mit Havertz steht ein erfahrener Finalspieler auf dem Platz, der nach seinem Chelsea-Treffer im Champions-League-Finale 2021 erneut auf der größten Bühne trifft. Sportlich bemerkenswert ist die Statistik: Havertz ist nun der erste deutsche Spieler, der in zwei verschiedenen Champions-League-Finals einen Treffer erzielt hat. Im Vorgängerwettbewerb Europapokal der Landesmeister waren das einst Franz „Bulle“ Roth und Gerd Müller gelungen.
Kvaratskhelia mit ungewohnten Schwächen
Auf Pariser Seite hat ausgerechnet der sonst überragende Khvicha Kvaratskhelia bislang einen schwachen Tag. Der Georgier, dem in dieser Champions-League-Saison fast alles gelungen war, scheitert in der 18. Minute bei einem Hackentrick im Doppelpass mit Ousmane Dembélé. In der 23. Minute versucht der PSG-Star auf der linken Seite ein weiteres Kabinettstückchen gegen Mosquera – der Arsenal-Verteidiger holt am Ende sogar den Einwurf heraus und bekommt Szenen-Applaus von den eigenen Fans.
Wie der Spielverlauf zeigt, kommt PSG insgesamt nur schwer in die Partie. Der erste Pariser Abschluss fällt erst in der 13. Minute, als Désiré Doué auf der linken Seite Fabián Ruiz schickt – sein Versuch aus extrem spitzem Winkel landet aber deutlich neben dem Tor. Auch der erste Flügellauf von Doué in der 9. Minute brachte keine zwingende Chance, seine Flanke fand keinen Abnehmer.
Arsenal-Strafraum-Chaos und Saka-Hand-Szene
Sportlich auffallend sind zwei weitere Szenen aus der ersten Halbzeit. In der 11. Minute herrscht im Arsenal-Strafraum kurzzeitig Chaos. Die Gunners bekommen den Ball nicht weg, die Kugel springt in Richtung Kvaratskhelia. Gabriel Magalhães reagiert mit einer überragenden Grätsche und klärt vor dem Georgier in höchster Not.
In der 16. Minute folgt eine pikante Szene für Schiedsrichter Daniel Siebert. Bei einer Ecke der Pariser springt der Ball im Versuch zur Klärung dem Arsenal-Profi Bukayo Saka an die Hand. Schiedsrichter Siebert lässt weiterlaufen – die Pariser protestieren nur leicht. Eine Strafraum-Entscheidung, die im Falle einer abweichenden Auslegung das Spiel früh hätte kippen können.