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VfL Wolfsburg: LASK-Meistertrainer rückt in den Fokus

Wolfsburg-Fans

Fußball heute: Beim VfL Wolfsburg laufen mitten im Relegationskampf gegen Paderborn die Personal-Planungen für die kommende Saison auf vollen Touren. Während Trainer Dieter Hecking mit einem Familien-Grillfest auf den Showdown am 21. und 25. Mai einschwört, gibt es im Hintergrund einen klaren Plan: Hecking soll Sportgeschäftsführer werden – und LASK-Meistertrainer Dietmar Kühbauer könnte der Nachfolger auf der Trainerbank werden.

Hecking als Sportgeschäftsführer: Beförderung mit Nürnberger Erfahrung

Heckings Trainervertrag läuft zum Saisonende aus – sein Einfluss bei den Wölfen soll damit aber nicht enden. Vielmehr sei vorgesehen, ihn in eine Führungsposition im Management zu befördern und seine Erfahrung künftig auf Geschäftsführungsebene zu nutzen. Der 61-Jährige bringt dafür reichlich Hintergrund mit: Von 2020 bis 2024 war er Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg.

Hintergrund: Wie der kicker einordnet, hatte der VfL eigentlich andere Wunschkandidaten für den Posten des Sportgeschäftsführers im Visier – Marcel Schäfer (RB Leipzig) und Fabian Wohlgemuth (Stuttgart) galten als Favoriten, beide sind aktuell aber nicht zu bekommen. Die Hecking-Lösung wäre also der bestmögliche Plan B – mit einem Manager, der die Klubstrukturen von innen kennt und nahtlos übernehmen könnte.

Kühbauer: Vom Tabellen-Vorletzten zum Doublesieger in 221 Tagen

Auf der Trainerbank ist Didi Kühbauer (55) der heißeste Kandidat. Wie die „Bild“ berichtet, steht der Burgenländer auf der Wunschliste der Wölfe. Erstmals hatte das österreichische Portal Oe24 über das Wolfsburger Interesse berichtet.

Kühbauers Geschichte ist bemerkenswert: Erst im Oktober 2025 hatte er den damaligen LASK-Vorletzten übernommen und die Linzer in nur 221 Tagen zum Double geführt. Mit dem Pokalsieg und dem 3:0 gegen Austria Wien am letzten Bundesliga-Spieltag holte er nicht nur den ersten Meistertitel des LASK seit 1965, sondern auch das erste Double in der Vereinsgeschichte seit Jahrzehnten. Wie sport.orf.at dokumentiert, kommentierte Kühbauer den Erfolg im ORF eindringlich: „Mehr als das Double geht in Österreich nicht.“

Alte Wolfsburg-Verbindung: 49 Bundesliga-Spiele für die Wölfe

Für die Niedersachsen wäre Kühbauer kein Unbekannter. Der frühere österreichische Nationalspieler lief zwischen 2000 und 2002 selbst für den VfL auf – mit 49 Bundesliga-Partien, acht Toren und zwölf Vorlagen war er Mittelfeld-Stratege. Sportlich wäre Kühbauer nach Oliver Glasner und Ralph Hasenhüttl bereits der dritte österreichische Cheftrainer in Wolfsburg innerhalb weniger Jahre.

Bemerkenswert ist Kühbauers internationale Zurückhaltung. Wie sport.orf.at weiter berichtet, hatte er nach dem Cupsieg ausländische Anfragen abgelehnt: „Auch jetzt ist etwas eingetrudelt. Aber das will ich nicht machen. Es ist ein Land, das mich nicht interessiert“, erklärte er im ORF. Ein deutsches Engagement zum „Abschluss meiner Trainerkarriere“ wäre ihm hingegen attraktiv. Sein LASK-Vertrag läuft bis Sommer 2027 mit Option auf ein weiteres Jahr – eine Ablösesumme dürfte fällig werden.

Alternativen Röhl, Blessin und Leitl – Hecking setzt auf Zusammenhalt

Neben Kühbauer werden weitere Kandidaten gehandelt. Außerdem sind offenbar Danny Röhl (Glasgow Rangers), Alexander Blessin (FC St. Pauli) und Stefan Leitl (Hertha BSC) im Gespräch. Auch die aktuell vereinslosen Thomas Reis und Dino Toppmöller stehen auf der Liste der Wölfe.

Aktuell liegt der Fokus aber voll auf der Relegation gegen Paderborn. Wie die Bild berichtet, setzt Hecking auf Zusammenhalt – am Dienstag organisierte der Trainer nach dem Training einen gemeinsamen Grillnachmittag mit Ehefrauen, Freundinnen und Kindern. „Alle investieren so viel und bringen so viele Opfer. Wir wollen ein paar schöne Stunden verbringen, da gibt es auch mal Wichtigeres als Fußball“, erklärte der Coach gegenüber Bild. Das Hinspiel steigt am Donnerstag in der Volkswagen Arena, am Pfingstmontag folgt das entscheidende Rückspiel in Paderborn. Klar ist: Erst nach erfolgreichem Klassenerhalt sollten die Personalentscheidungen final getroffen werden. Sollte es zur Doppel-Lösung kommen – Hecking als Sportgeschäftsführer und Kühbauer auf der Trainerbank – würde der VfL einen klassischen Neustart wagen.

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