Fußball heute: Endlich wieder ein Lichtblick im Hamburger Abstiegskampf: Luka Vuskovic steht vor seiner Rückkehr in den Kader. Beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag könnte der 19-jährige Innenverteidiger erstmals seit drei Bundesliga-Spieltagen wieder Defensivstabilität bringen – ausgerechnet jetzt, da der HSV im Saison-Endspurt jeden Punkt benötigt.
HSV im Abstiegskampf: Polzin verspricht „smarte Lösung“
Auf der Donnerstags-Pressekonferenz deutete Merlin Polzin teilweise Entwarnung an. Wie mopo.de berichtet, hat Vuskovic nach mehreren individuellen Reha-Einheiten erstmals wieder voll mit der Mannschaft trainiert. Tottenham Hotspur, dessen Leihspieler der Kroate ist, soll dem klubübergreifenden Comeback-Fahrplan zudem grünes Licht erteilt haben.
Über die exakte Einsatzdosis hält sich der Coach allerdings bedeckt. „Er hat definitiv Schritte nach vorn gemacht und ist schmerzfrei. […] Dann müssen wir abwarten und eine smarte Lösung finden, die ihm und uns hilft und die nach den vergangenen Wochen Sinn macht“, zitiert mopo.de den Übungsleiter. Eine Joker-Rolle erscheint damit als naheliegende Variante – auch um den Kroaten nicht im finalen Schlussspurt zu überlasten.
Vuskovic-Faktor: Wie abhängig der HSV von seinem Abwehrchef ist
Wie groß die Bedeutung des 1,93-Meter-Mannes für die Hamburger ist, dokumentiert eine bemerkenswerte Statistik. Wie die Sportschau analysiert, hat das Team von Polzin in dieser Saison ohne seinen Abwehrchef gerade einmal zwei Punkte geholt. Während der dreiwöchigen Pause wegen einer Knieprellung gingen alle drei Bundesliga-Partien verloren – bei insgesamt neun Gegentoren. Vuskovic verkörpert beim Aufsteiger Härte, Präsenz und Zweikampfstärke wie kein Zweiter.
Im Hintergrund hat sich die Personalsituation an der Elbe ebenfalls deutlich entspannt. Laut 90min.de meldeten sich neben Vuskovic auch Yussuf Poulsen, Albert Sambi Lokonga und Jean-Luc Dompé wieder voll trainingsfit zurück. Demgegenüber stehen drei Ausfälle: Philip Otele wegen seiner Rotsperre, Miro Muheim verletzungsbedingt sowie Alexander Røssing-Lelesiit, der nach einem Trainings-Rückschlag fraglich bleibt.
Costa-Klartext: Vuskovic-Verbleib praktisch ausgeschlossen
Über das Saisonende hinaus dürfte für den Hoffnungsträger in Hamburg jedoch kaum Zukunft sein. Sportdirektor Claus Costa stellte gegenüber dem NDR klar, er sehe „keinerlei Möglichkeiten“ einer weiteren Zusammenarbeit. Der bei Tottenham noch bis 2030 unter Vertrag stehende Verteidiger gilt mittlerweile als Kandidat für Europas absolute Spitzenklubs. Auch eine zweite Leihrunde scheint demnach kein realistisches Szenario.
Damit dürften die ausstehenden Begegnungen gegen Frankfurt, Freiburg und Leverkusen die letzten Auftritte des Defensiv-Juwels im Rothosen-Trikot sein. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang würde den Norddeutschen wohl bereits ein Sieg zum Klassenerhalt reichen – idealerweise gleich am Samstag. Im Sommer steht für den Kroaten dann ohnehin der nächste Höhepunkt an: die WM-Endrunde mit der Nationalmannschaft.
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