Der SV Werder Bremen hat am 31. Spieltag hat nach dem Derby-Sieg gegen den HSV das gewonnene Selbstvertrauen genutzt und beim VfB Stuttgart einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg geholt. Zur Pause führten die Norddeutschen durch das Tor des erneut effektiven Jens Stage sogar mit 1:0, nach etwas mehr als einer Stunde gelang allerdings Demirovic der Ausgleich. Der VfB war insgesamt gesehen die bessere Mannschaft, doch mit viel Leidenschaft verdienten sich die Bremer dieses Unentschieden. Am Sky-Mikro, auf der Pressekonferenz und in der Mixed Zone äußerten sich die Protagonisten zum Spiel Stuttgart vs. Bremen.
Stimmen der Trainer zum Unentschieden: „bis zum Schluss Druck aufgebaut“
Sebastian Hoeneß (Trainer VfB Stuttgart): „Wir haben gemischte Gefühle. Unser Ziel war es, das Spiel zu gewinnen, wenngleich wir um die Schwere der Aufgabe wussten. Es war der Mannschaft anzumerken, dass die Minuten aus dem DFB-Pokal noch in den Beinen steckten – deswegen haben wir auch ein paar personelle Veränderungen vorgenommen, um alle Jungs gut durch diese Phase zu bekommen. – Es ist okay, richtig glücklich sind wir darüber natürlich nicht. Es war klar, dass das Spiel heute schwierig wird. Und dann ist es natürlich nicht gut, wenn du in Rückstand gerätst. Um die Beine schneller frei zu kriegen, ist es wichtig, in Führung zu gehen. Das ist uns nicht gelungen, weil wir nicht gut verteidigt haben. Es war offensichtlich, wir haben uns schwer getan erste Halbzeit, hatten trotzdem eine sehr gute Kopfballchance von Bilal El Khannouss, hatten eine gute Chance von Tiago Tomas, aber auch die Bremer hatten noch ein, zwei brenzlige Situationen bei uns in der Box. Das war anspruchsvoll, da nochmal zurückzukommen. Aber das haben wir gemacht, haben nochmal bis zum Schluss Druck aufgebaut, ohne dass wir jetzt die richtig klare Chance hatten. Und dann mussten wir die Balance wahren, um das Spiel nicht zu verlieren“
Daniel Thioune (Trainer Werder Bremen): „In Stuttgart haben viele Mannschaften nicht ganz so viel geholt. Von daher ist es schon ein kleiner Erfolg für uns. Mit dem einen Punkt können wir, glaube ich, sehr gut leben. Es fühlt sich gut an, weil ich eine brutal coole Leistung meiner Mannschaft gegen den Ball gesehen habe. Wir wussten, dass wir hier leiden müssen – auch nach der 1:0-Führung. Ein bisschen mehr Entlastung hätte uns gutgetan. Erstmal bin ich brutal stolz auf diese Mannschaftsleistung und dass wir nicht als Verlierer vom Platz gegangen sind.“
Stuttgart vs. Bremen – Stimmen der Gäste: „machen gute Schritte nach vorne“
Jens Stage (Werder Bremen): „Persönlich kämpfe ich viel mit meinem Körper momentan. Wir als Mannschaft haben heute über weite Strecken eine super Leistung gebracht. In der ersten Halbzeit waren wir richtig stark und gefährlich, in der zweiten Halbzeit hat man dann die Stuttgarter Qualität gesehen. Das war dann schwierig für uns, wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft. Respekt an die Jungs, wie sie das bis zum Schluss gemacht haben. Das war richtig gut. (…) Für unser Momentum innerhalb des Kaders ist es mega wichtig. Gerade nach dem Sieg letzte Woche. Und jetzt gerne drei Punkte – aber wir nehmen auch einen Punkt mit. Da bleibt das Selbstvertrauen weiter“
Olivier Leman (Werder Bremen): „Über das gesamte Spiel gesehen, hatte der VfB Übergewicht, aber wir haben auch nicht so viel hergegeben. Mio hat noch zwei, drei gute Bälle gehalten, aber so ganz klare Chancen haben die Stuttgarter nicht bekommen. Es tut schon ein bisschen weh, wenn du das ganze Spiel so kämpfst, um drei Punkte zu holen. Andererseits ist es der erste Punkt gegen eine Top-Fünf-Mannschaft: Wir machen gute Schritte nach vorne – und jetzt geht’s gegen Augsburg. Wir müssen auf jeden Fall immer noch auf uns selbst schauen. Natürlich haben wir gewusst, dass ein Sieg heute ein Riesenschritt nach vorne gewesen wäre, aber wir haben unseren Kopf auch nach dem Ausgleich nie hängen lassen. Wir haben das wirklich ordentlich gemacht.“
Stuttgart – Bremen – Stimmen des VfB: „die Kontrolle an uns gerissen“
Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart): „Auf der einen Seite kann der Punkt noch wichtig sein, auf der anderen Seite hätten wir gerne drei Zähler mitgenommen. Es war heute ein schwieriges Spiel – wir hatten am Anfang ein paar Probleme, so richtig hereinzukommen, Bremen hat es gut gemacht. Nach dem Gegentreffer haben wir mehr und mehr die Kontrolle an uns gerissen. Wir wollten die Partie unbedingt noch drehen, wissen, dass mit der Qualität in unserem Team stets etwas möglich ist – aber mehr als der Ausgleich gelang leider nicht, obwohl die Energie nach dem 1:1 spürbar war. An der Gesamtsituation hat sich wenig geändert: Unsere Aufgabe ist, schnell zu regenerieren und anschließend total fokussiert das Auswärtsspiel in Hoffenheim vorzubereiten. Ich gehe davon aus, dass uns viele VfB-Fans bei dieser wichtigen Partie begleiten werden – wir wissen, um was es dort geht.“
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