Im ersten Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga empfing der VfB Stuttgart diesmal den SV Werder Bremen. Die Schwaben wollten ihre Chancen auf eine Teilnahme in der kommenden Champions League-Saison verbessern, während es für die Norddeutschen trotz fünf Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz weiter um den Klassenerhalt ging. In die Pause ging es mit einer 1:0-Führung der Gäste, die damit wichtige Punkte holen könnten, während für Stuttgart die hochgesteckten Ziele wieder in Gefahr gerieten.
Stuttgart vs. Bremen live: Stage machte erneut den Unterschied
Das Spiel begann, wie es die meisten Fußballfans erwartet hatten. Stuttgart versuchte sofort die Kontrolle zu übernehmen, während Bremen zunächst tief gestaffelt stand. Die Gastgeber setzten die Norddeutschen mit hohem Pressing unter Druck, trotzdem hatte Grün-Weiß die erste nennenswerte Chance. Lynen wurde zunächst beim Schussversuch geblockt, anschließend jagte er den Ball weit über das Tor. Kurz danach köpfte Stage aus aussichtsreicher Position neben das Tor, danach war der VfB wieder am Drücker.
Die Süddeutschen ließen einige gute Gelegenheiten liegen und mussten schließlich mit ansehen, wie Stage nach einem Doppelpass mit Sugawara sehenswert zum 0:1 aus 15 Metern vollendete.
Stuttgarter Sturmlauf gegen weiterhin gefährliche Bremer
Nun waren die Stuttgarter Offensiv-Qualitäten gefragt und der VfB ließ sich nicht lange bitten. Tiago Tomas schoss kurz nach dem Rückstand noch über das Tor, dagegen hatte El Khannouss den Ausgleich auf dem Kopf. Werder Schlussmann Backhaus konnte jedoch mit einem Reflex den Ball noch über den Kasten lenken.
Stuttgart stellte seine Taktik daraufhin auf ein 3-4-3 System um und schnürte Bremen ein, Gefahr entstand aber vor allem durch Standards. Mittelstädt scheiterte mit einem Freistoß am Bremer Keeper, auf der anderen Seite verhinderte Nübel gegen Sugawara einen weiteren Gegentreffer. Stuttgart drängte in der Folge weiter auf den Ausgleich, doch fehlte gegen agile Bremer der entscheidende Abschluss. Die Gäste blieben bei schnellen Gegenstößen gefährlich, so dass der VfB in der zweiten Halbzeit gewarnt sein muss.