WM heute: Trotz des Achtelfinal-Einzugs steht Thomas Tuchel in England mächtig in der Kritik. Nach dem mühevollen 2:1 gegen die DR Kongo im WM-Sechzehntelfinale hagelt es Schelte – von einer Vereinslegende ebenso wie von der Presse. Der Sieg? Nebensache angesichts einer schwachen Vorstellung der Three Lions.
WM 2026: Rooney zerpflückt Tuchels Abwehr
Deutliche Worte fand ausgerechnet eine Ikone des englischen Fußballs. „Ich habe große Bedenken. Wir freuen uns alle, dass England weitergekommen ist, aber besonders, wenn England den Ball verliert, ist die Abwehr sehr anfällig“, monierte Wayne Rooney bei der BBC.
Der frühere Weltklasse-Stürmer nahm kein Blatt vor den Mund. Tuchels Elf sei in vielen Bereichen „einfach nicht auf der Höhe“, bemängelte Rooney. Eine harte Analyse – schließlich hätte der krasse Außenseiter aus dem Kongo die Engländer beinahe aus dem Turnier gekegelt.
England: Presse spricht vom „Pub-Team“
Auch die Medien auf der Insel gingen mit dem deutschen Coach hart ins Gericht. „Thomas Tuchels katastrophale Entscheidung wäre beinahe aufgedeckt worden – England entgeht nur knapp einer WM-Überraschung“, schrieb der Daily Star nach der zähen Partie.
Noch schärfer fiel das Urteil über die Spielweise aus. Die Mannschaft habe sich unerklärlicherweise in ein „Pub-Team“ verwandelt, „langsam und schlampig“ gespielt, so das Blatt. Der Guardian legte nach und befand, England sei zeitweise „wirklich am Ende“ gewesen. Bittere Töne für einen Sieger – findet Tuchel vor dem Achtelfinale die richtigen Antworten?
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