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Spanien vs. Argentinien – Stimmen zum WM-Finale: „gesamte Spiel kontrolliert“

Spanien-Argentinien-TV

Auch zum WM-Finale fangen wir die Stimmen ein. Das Duell Spanien vs. Argentinien wurde bei der WM heute von den Experten auf dem ZDF und MagentaTV ausführlich begleitet. Daher interessiert uns, wie die ehemaligen Fußball-Profis und Kommentatoren das Spiel einschätzen. Generell ging die Partie mit einem 0:0 in die Verlängerung. Besonders in der zweiten Halbzeit war die spanische Nationalmannschaft das stärkere Team. Lionel Messi kam beim Fußball heute ohnehin nur selten an den Ball. Ähnliche Probleme hatten schon die Franzosen gegen Spanien. Wobei die Argentinier überhaupt keinen Schuss auf das spanische Tor gebracht haben – in den erste 90 Minuten. Dann musste kurz vor der Verlängerung noch Enzo Fernández mit einer gelb-roten Karte vom Platz. Die Himmelblauen spielten anschließend in Unterzahl. Was sagen die WM-Experten? Wir haben die Stimmen zum Duell Spanien vs. Argentinien.

Spanien vs. Argentinien Stimmen zum WM-Finale: Die ZDF-Experten – Kramer: „Ich denke an diesen Tag so häufig zurück“

Per Mertesacker (ZDF): „Ich glaube wir sind so ein bisschen mehr durchgedreht. So wie sie es 120 Minuten sauer runtergespielt haben – obwohl die Argentinier hatten echt wenig dagegenzusetzen. Sie kamen gar nicht so recht in die Zweikämpfe rein, in die Emotion rein. Spanien hat das glasklar runtergespielt und deshalb auch verdient gewonnen.“

Christoph Kramer (ZDF): „Man kann den Moment noch gar nicht realisieren. Ich denke an diesen Tag so häufig zurück. Das macht Mut. Also immer wenn ich schlecht drauf bin. Ich habe mir das WM-Finale noch ein paar mal angeschaut. Ich mag generell Mannschaften wie Argentinien, die wissen wie sie gewinnen – auch mit teils unfairen Mitteln. Aber heute und auch schon während des Turniers, haben sie den Bogen überspannt. Das war bei dieser Weltmeisterschaft schon ein wenig drüber.“

WM 2026 Stimmen zum Finale Spanien gegen Argentinien: MagentaTV-Experten – Klopp: „Ab der zweiten Halbzeit waren sie wirklich da“

Thomas Müller (MagentaTV): „Die (Argentinier) haben das Herz schon auf den Platz gebracht, wenn du überlegst wie fleißig die sein mussten. Aber die Spielanlage vorwärts und rückwäts bei den Spaniern ist so dominant. Ich sehe das auch mit dem Kopf gar nicht so, die Spanier spielen mit enorm viel Aufwand und Fleiß und auch Herz. Die spielen dann mit beiden und Technik – mit allem. Ich will Spanien gar nicht so viel loben, aber ich komme nicht drum herum. Argentinien wurde über das gesamte Spiel komplett kontrolliert, aber dann können sie halt doch noch den Ausgleich machen.“

Tabea Kemme (MagentaTV): „Wir haben alle mit dieser Zweikampfhärte gerechnet. Dass dann in den notwendigen Situationen nicht mit dem jeweiligen Geschick in die Zweikämpfe gegangen worden ist, hat Argentinien definitiv geschwächt.“

Mats Hummels (MagentaTV): „Es war genau wie bei uns. Verlängerung, dann schießt du das Tor und musst es noch wegverteidigen. Du hoffst das es vorbei ist. Und wenn dann der Moment kommt, dann ist es Befreiung und Erlösung. Dann ist erstmal jede Kraft aus dem Körper.“

Jürgen Klopp (MagentaTV): „Spanien hat jetzt nicht 120 Minuten die Sterne vom Himmel gespielt. Ab der zweiten Halbzeit waren sie wirklich da. In der ersten Halbzeit haben sie nur Momente gehabt. Argentinien hat bevor sie die rote Karte hatten, schon -3 oder 4 oder so gespielt. Das war einfach nicht ihr Tag. Messi hat überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Sie sind hochverdient Weltmeister geworden. Das spanische Tor ist für Argentinien zu spät gefallen. Wäre es früher gefallen, dann hätten sie mehr Zeit für die Aufholjagd gehabt.“

Aussagen der Spieler und Trainer zum Endspiel der Weltmeisterschaft 2026

Ferran Torres (Spanien/ZDF): „Ich denke, dass wir durch diesen Treffer endlich erlöst wurden. Es ist ein Endspiel und Endspiele sind immer schwierig. Aber wir haben am Ende doch an uns geglaubt und es hat geklappt. Das ist ein fantastisches Gefühl. Ich wurde während der WM auch viel kritisiert. Aber wie ich zu sagen pflege, am Ende klappt es immer.“

Luis de la Fuente (Trainer von Spanien/ZDF): „Ich bin stolz auf diese Mannschaft, stolz auf diese Generation von Fußballern. Sie haben sich mit ihrer Spielidee durchgesetzt. Wir sind eine Familie. Weiterhin haben wir gezeigt, was wir für ein Potenzial haben und was wir geleistet haben. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Ich wirke vielleicht gefasst, aber die Emotionen sind definitiv da. Wir haben alles gewonnen, was man gewinnen kann – Europameisterschaft, Weltmeisterschaft. Wir sind ein gutes Beispiel für unser Land. Leider hat es sehr lange gedauert, bis wir unser Tor erzielt haben. Aber wenn du im Finale stehst, dann musst du auch leiden können.“

Lionel Scaloni (Trainer von Argentinien/ZDF): „Traurig, aber ich weiß auch, dass wir alles gegeben haben. Wir haben eine lange Reise hinter uns und ich möchte jetzt den Spielern danken, die diese Mannschaft wieder ins Endspiel geführt haben. Spanien war heute überlegen, dass müssen wir uns eingestehen. Aber es war nichtsdestotrotz ein tolles Turnier. Wir sind ins Endspiel eingezogen. Wir müssen das positiv sehen. Wir müssen bei Siegen Größe zeigen und auch bei Niederlagen. Es war ein enges Spiel, aber auch eine gerechte Niederlage. Wenn wir verlieren, dann müssen wir aufstehen.“

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