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Eintracht Frankfurt: Krösche trifft Entscheidung – Milan abgeblitzt

Eintracht-Frankfurt-Fans

Aufatmen bei Eintracht Frankfurt: Sportvorstand Markus Krösche hat seine Zukunft geklärt – und bleibt trotz eines lukrativen Angebots der AC Mailand bei den Hessen. Der 45-Jährige erteilt dem italienischen Traditionsklub damit eine Absage und stürzt sich stattdessen in den anstehenden Kaderumbau, der einiges an Arbeit verspricht.

Eintracht Frankfurt: Krösche sagt der AC Mailand ab

Die Mailänder hatten es ernst gemeint: Krösche sollte bei den Rossoneri als „Head of Football“ die sportliche Verantwortung übernehmen und einen gut dotierten Vertrag bis 2030 erhalten. Nach Informationen der Bild rang der Sport-Boss durchaus mit sich – entschied sich am Ende aber gegen den Wechsel.

Der Hauptgrund: der Zeitpunkt. Mitten in der heißen Transferphase die Eintracht zu verlassen, wäre für alle Beteiligten alles andere als ideal gewesen. Auch der hr-sport bestätigte den Verbleib – ein konkretes Verhandeln zwischen den Parteien soll es ohnehin nie gegeben haben, lediglich ein Angebot lag vor.

Krösche: „Ich bin keiner, der wegläuft“

Pikant: Krösches Ausstiegsklausel in seinem bis 2028 laufenden Vertrag greift nur im Winter. Eine Ablöse hätte also frei verhandelt werden müssen – und unter zehn Millionen Euro hätten die Frankfurter ihren Macher kaum ziehen lassen. Im Schlepptau wäre wohl auch Sportdirektor Timmo Hardung nach Mailand gefolgt, ein solcher Doppel-Abgang hätte die Eintracht empfindlich getroffen.

So aber bleibt am Main alles beim Alten – passend zu einer Ansage, die Krösche bereits vor rund vier Wochen gemacht hatte. „Ich bin keiner, der wegläuft“, betonte er nach der enttäuschenden Saison auf einer Pressekonferenz. Kurz darauf präsentierte er mit Adi Hütter den neuen Trainer, der auf seinen Fehlgriff Albert Riera folgte.

Eintracht Frankfurt: Krösche plant den Kaderumbau

Statt eines Abenteuers in der Serie A wartet auf Krösche nun die nächste Mammutaufgabe: der Umbau des Kaders. Der erste Blockbuster steht dabei unmittelbar bevor. Nationalspieler Nathaniel Brown wechselt in den kommenden Tagen zum FC Bayern, beide Klubs sollen sich laut kicker auf ein Paket von rund 55 Millionen Euro (50 Millionen Sockelablöse plus Boni) verständigt haben.

Dass die Hessen ihren Macher unbedingt halten wollten, kommt nicht von ungefähr. Seit 2021 erwirtschaftete Krösche mit Transfers wie Hugo Ekitike oder Omar Marmoush ein Transferplus von rund 150 Millionen Euro – mehr als jeder andere Bundesligist in diesem Zeitraum. Bei Milan, das nach dem verpassten Champions-League-Einzug die halbe sportliche Führung um Trainer Massimiliano Allegri ausgetauscht und Rúben Amorim verpflichtet hat, muss man sich derweil anderweitig umschauen.

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