Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Eintracht Frankfurt setzt den Kaderumbau mit einem cleveren Doppelschlag fort. Während ein beliebter Routinier in seine Heimat zurückkehrt, sichern sich die Hessen im Gegenzug ein hochveranlagtes Sturmtalent aus Dänemark – und erzielen dabei sogar ein Transferplus.
Eintracht Frankfurt einig mit Sturmtalent Pimpong
Wie Sky berichtet, hat sich die SGE mit Malik Pimpong vom FC Midtjylland auf einen Wechsel geeinigt, nur letzte Details sind noch zu klären. Der 18-Jährige soll nach dem Medizincheck einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Bei der Ablöse kursieren unterschiedliche Zahlen: Während zunächst von rund vier Millionen Euro die Rede war, nennen andere Berichte ein Paket von bis zu drei Millionen Euro inklusive Boni.
Verknüpft ist der Deal mit dem Abgang von Rasmus Kristensen. Wie das dänische Medium Tipsbladet enthüllte, kehrt der 28-jährige Rechtsverteidiger für eine Ablöse von fünf bis sechs Millionen Euro zu seinem Jugendklub Midtjylland zurück – für den dänischen Verein bedeutet das einen neuen Transferrekord.
Heimkehr aus privaten Gründen: Ein Leader verlässt die SGE
Kristensens Abschied kam überraschend, hat aber persönliche Hintergründe. Der Familienvater zieht es zurück in die Heimat, weshalb ihm die Eintracht den Wunsch trotz eines Vertrags bis 2029 nicht verwehren will. In 71 Pflichtspielen für die SGE erzielte der Nationalspieler neun Tore und avancierte mit seiner kämpferischen Spielweise zum Publikumsliebling – sportlich ist sein Weggang ein spürbarer Verlust an Erfahrung und Führung.
Dass beide Transfers parallel laufen, ist kein Zufall: Kristensen und Pimpong werden von derselben Berateragentur vertreten, was die Verhandlungen erleichtert haben dürfte. Unterm Strich kann Frankfurt die Einnahmen sofort reinvestieren und macht sogar ein leichtes Plus.
Eintracht Frankfurt: Was Youngster Pimpong auszeichnet
Pimpong gilt als eines der größten Talente seines Jahrgangs in Dänemark und war Kapitän der A-Jugend. Der 1,90 Meter große Angreifer brachte es für die U19 von Midtjylland auf eine beeindruckende Quote von 20 Toren in 26 Spielen, in der UEFA Youth League trug er vier Treffer in vier Partien bei. Für die Profis kam er allerdings noch nicht zum Einsatz.
Der Transfer ist damit weniger ein Kauf aktueller Profierfahrung als eine Investition in künftiges Potenzial – ein Muster, das zur Talentestrategie von Sportvorstand Markus Krösche passt. Midtjylland soll sich für den Fall eines späteren Durchbruchs zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben. Pimpong ist nicht der einzige Jung-Angreifer auf Frankfurts Liste: Auch der 1. FC Köln hatte sich nach ihm erkundigt, scheiterte aber an der Ablöseforderung.
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