BVB News beim Fußball heute: Bei Borussia Dortmund hat Geschäftsführer Sport Lars Ricken (50) am Trainingsauftakt Klartext gesprochen. Wie Ruhr24 und Fussballtransfers übereinstimmend berichten, plant der BVB im laufenden Sommer-Transferfenster noch bis zu drei Top-Verpflichtungen. Parallel bestätigte Ricken den bevorstehenden Abgang von Karim Adeyemi (24) zum FC Barcelona – der Deal soll dem Klub inklusive Boni fast 30 Millionen Euro plus Weiterverkaufsbeteiligung einbringen. Damit dürfte der BVB seinen Kader in den kommenden Wochen deutlich umbauen.
BVB News: „Ein, zwei, drei richtig gute Transfers“
Wie das Portal Ruhr24 berichtet, gab Ricken beim Trainingsauftakt am Dienstag die klare Marschrichtung vor. Der BVB-Boss räumte zunächst ein: „eine gewisse Ungeduld“ im Umfeld und bei den Fans zu verstehen. Sportdirektor Ole Book hatte vor dem Vorbereitungsstart noch einen Neuzugang präsentieren wollen – nach der Gadou-Verpflichtung blieben allerdings weitere Deals aus.
Ricken forderte jetzt: „Geduld haben, ohne zu geduldig zu sein.“ Der 50-Jährige kündigte an: „Wir wollen noch ein, zwei, drei wirklich gute Transfers machen. Wir wollen aber die richtigen Transfers machen.“ Damit ist klar: Der BVB will im laufenden Sommer-Transferfenster bis zu drei Top-Verpflichtungen tätigen.
Ricken-Klartext: „Nicht irgendwelche Transfers“
Sportlich verfolgt Ricken einen klaren Ansatz. Wie Ruhr24 ausführt, will der Geschäftsführer keine kurzfristigen Fan-Zugeständnisse. „Wir wollen nicht irgendwelche Transfers, für die wir kurzfristig Applaus kriegen und uns im November fragen, ob es wirklich die richtigen Spieler waren“, so Ricken.
Der 50-Jährige ergänzte: „Wir nehmen uns Zeit, um Spieler zu verpflichten, die uns am Ende auch verbessern.“ Damit setzt Ricken auf sportliche Qualität statt kurzfristige PR-Wirkung – ein deutliches Statement in Richtung Fans und Umfeld.
Karetsas-Interesse offen gelassen
Zum konkreten BVB-Flirt Konstantinos Karetsas vom KRC Genk hielt sich Ricken bedeckt. Wie Ruhr24 berichtet, ließ der Geschäftsführer das Interesse an dem griechischen Top-Talent bewusst offen.
„Das ist ein junger Spieler, der bei einem anderen Verein ist und dort einen langfristigen Vertrag hat. Dementsprechend werde ich mich nicht über Spieler anderer Vereine äußern, das gehört sich so“, so der 50-Jährige. Damit bleibt der Karetsas-Poker offiziell weiter unbestätigt – aber auch nicht dementiert.
Adeyemi-Abgang bestätigt: 22 Millionen Euro plus Boni
Klare Worte gab es dagegen zu Karim Adeyemi. Wie beide Portale berichten, bestätigte Ricken den bevorstehenden Barcelona-Wechsel. „Wir haben natürlich – wahrscheinlich auch mit Karim Adeyemi – vier Spieler abgegeben. Leider waren das alles nicht mehr die Unterschiedsspieler in der letzten Saison“, so der Geschäftsführer.
Wie Fussballtransfers ausführt, haben sich BVB und Barcelona auf eine Ablöse von 22 Millionen Euro zuzüglich sieben Millionen Euro Boni geeinigt. Zusätzlich sichern sich die Dortmunder eine Weiterverkaufsbeteiligung von 35 Prozent. Der 24-Jährige wurde bereits am Sonntag für die Wechsel-Gespräche freigestellt.
Kern gehalten, aber Ricken „nicht zufrieden“
Aus Kader-Sicht hat der BVB bisher wichtige Bausteine gehalten. Wie Ruhr24 berichtet, schwärmte Ricken von den bereits fixen Verpflichtungen Gadou, Lerma und Prates. Zudem lobte er den zusammengehaltenen Kern aus Schlotterbeck, Guirassy und Nmecha.
Trotzdem gab sich Ricken kämpferisch: „Wir geben uns damit natürlich nicht zufrieden.“ Klar ist: Der Adeyemi-Abgang dürfte der Startschuss für weitere Transfers werden. Mit den Adeyemi-Millionen im Rücken hat Ricken die Möglichkeit, die angekündigten drei Top-Transfers zu realisieren – vielleicht sogar mit dem Karetsas-Deal als Highlight.
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