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Bundesliga: Union Berlin und Mainz 05 jagen ablösefreien WM-Fahrer

Union-Berlin-Fans

Bundesliga News beim Fußball heute: In der Bundesliga zeichnet sich ein interessantes Sommer-Duell um einen erfahrenen Innenverteidiger ab. Wie übereinstimmende Berichte aus Spanien melden, haben sowohl der 1. FC Union Berlin als auch der 1. FSV Mainz 05 ein Auge auf Eray Cömert vom FC Valencia geworfen. Der Schweizer Nationalspieler ist ablösefrei zu haben – und gilt als einer der spannendsten Defensiv-Profis im aktuellen Markt.

Cömerts Vertrag in Valencia läuft aus

Die Ausgangslage ist klar: Cömerts Arbeitspapier beim spanischen Erstligisten endet am 30. Juni 2026. Eine Vertragsverlängerung hat Valencia bislang nicht angeboten, wie die spanische Radiosendung Tribuna Deportiva berichtet. Hintergrund sollen finanzielle Einschränkungen beim Klub sowie ein Überangebot an Innenverteidigern im Kader sein. Die Folge: ein ablösefreier Wechsel ist im Sommer höchst wahrscheinlich.

Sportlich gehörte der 28-Jährige in Valencia zur regelmäßigen Rotation. In der abgelaufenen Saison sammelte der Schweizer Nationalspieler laut ligainsider.de 21 Pflichtspieleinsätze und steuerte dabei zwei Tore bei. Eine ordentliche Quote für einen Innenverteidiger – und ein Argument für interessierte Bundesliga-Klubs.

Union Berlin in der Pole-Position

Den heißesten Anwärter aus dem Bundesliga-Kreis hat aktuell der 1. FC Union Berlin. Die Köpenicker müssen ihre Innenverteidiger-Reihe für die neue Saison neu aufbauen. Die Verträge der bisherigen Defensiv-Stützen Danilho Doekhi und Diogo Leite (beide 27) laufen ebenfalls aus, beide verlassen den Klub ablösefrei. Eine Lücke, die geschlossen werden muss.

Wie fussballtransfers.com festhält, sind die Verhandlungen zwischen Union und Cömerts Lager bereits weit fortgeschritten. Im Raum stehe ein Dreijahres-Vertrag inklusive Handgeld – ein durchaus attraktives Paket für einen Spieler, der ohne Ablöse den Verein wechseln kann.

Aus Union-Sicht passt Cömerts Profil ideal. Der robuste Innenverteidiger bringt internationale Erfahrung mit, war zudem bei der Schweizer WM-Auswahl im Aufgebot und gilt als verlässlicher Führungsspieler in der Abwehrkette. Genau diese Eigenschaften suchten die Eisernen für ihren defensiven Umbau.

Mainz mischt sich plötzlich ein

Doch der Deal scheint nicht mehr nur eine Union-Angelegenheit zu sein. Wie Tribuna Deportiva berichtet, gibt es nun „starkes Interesse“ aus der Bundesliga – unter anderem aus Mainz 05. Die Rheinhessen wollen ihre Defensive für die kommende Saison ebenfalls körperlich und mental robuster aufstellen, Cömert passe perfekt in das gesuchte Profil.

Wie es heißt, soll der technische Stab der Mainzer einen umfangreichen Scouting-Bericht erstellt haben, der dem Schweizer „hohes Potenzial“ für eine schnelle Anpassung an die Bundesliga attestiert. Vor allem die körperliche Robustheit und die Erfahrung aus der La Liga sollen ausschlaggebende Argumente sein.

Pikant: Mainz dürfte nicht nur kontern, sondern aktiv in den Bieterprozess einsteigen. Berichten zufolge erwägen die Mainzer, das Union-Angebot mit einem höheren garantierten Jahresgehalt zu übertreffen. Damit hängt der Ausgang dieser Personalie offenbar noch in der Schwebe.

Auch Serie-A-Klubs schauen bei Cömert genau hin

Die deutsche Konkurrenz ist nicht das einzige Hindernis für Union. Wie fussballtransfers.com schreibt, beobachten auch mehrere italienische Klubs aus der Serie A die Situation des Schweizers aufmerksam. Im Süden Europas würde Cömert sportlich ohne Sprachwechsel weiter unterwegs sein – ein potenzielles Argument.

Die genaue Zahl konkreter Interessenten ist nicht öffentlich bekannt, ein Bieterwettbewerb mit drei oder vier ernsthaften Adressen würde Cömerts Marktwert allerdings noch einmal in die Höhe treiben.

Cömerts Gehaltsvorstellung liegt im Mittelfeld – und dürfte für Union und Mainz zu stemmen sein

Was die finanzielle Komponente angeht, soll der Schweizer Nationalspieler eine Gehaltsvorstellung im Bereich von 1,5 bis 2 Millionen Euro pro Jahr haben, wie fussballdaten.de meldet. Eine Summe, die für die meisten Bundesliga-Klubs aus dem mittleren bis oberen Bereich vertretbar sein dürfte – zumal keine Ablöse fällig wird und die freien Mittel direkt in das Gehalt fließen können.

Für Union wäre Cömert sportlich die ideale Lösung, für Mainz ebenfalls ein wertvoller Baustein. Beide Klubs gehen mit dem 28-Jährigen ein ähnliches Profil-Argument an. Spannend wird, ob am Ende das längere Vertragsangebot, das höhere Gehalt oder die sportliche Perspektive den Ausschlag gibt.

Ein Sommer-Knoten mit offenem Ausgang

Aktuell deutet vieles auf einen langen Verhandlungsmarathon hin. Cömert selbst dürfte zunächst alle Optionen sondieren, bevor er sich festlegt. Bis Ende Juni sein Vertrag in Valencia offiziell endet, bleibt noch einige Zeit – und auf dem Transfermarkt kann sich in diesen Wochen einiges bewegen.

Klar ist: Wer Cömert sichert, holt sich einen ablösefreien Schweizer Nationalspieler mit La-Liga-Erfahrung – eine Personalie, die für beide Bundesliga-Klubs hochinteressant bleibt.

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