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Borussia Mönchengladbach: Millionen-Poker um diesen Star

Gladbach-Fans

Bei Borussia Mönchengladbach klopft die Premier League an: Newcastle United hat es auf Torhüter Moritz Nicolas abgesehen und bereits ein dickes Angebot vorgelegt. Doch die Fohlen mauern – und stellen eine klare Forderung. Denn die Offerte bewegt sich bereits auf historischem Niveau.

Borussia Mönchengladbach: Newcastle wirbt um Nicolas

Wie die Bild berichtet, steht der 28-jährige Keeper im Fokus der Magpies, die für ihn schon ein erstes Angebot in Höhe von zwölf Millionen Euro abgegeben haben sollen. Eine stattliche Summe – schließlich nahmen die Niederrheiner in ihrer Vereinsgeschichte nur bei einem einzigen Torhüter mehr ein.

Die Rede ist von Marc-André ter Stegen, der 2014/15 zum FC Barcelona wechselte. Dass Newcastle sich in solchen Sphären bewegt, zeigt die Ernsthaftigkeit des Interesses. Trotzdem winkte Sportdirektor Rouven Schröder ab – dem Bericht zufolge lehnte er die englische Offerte umgehend ab.

Fohlen fordern deutlich mehr

Billig zu haben ist die Nummer eins offenbar nicht. Mindestens 15 Millionen Euro sollen nötig sein, damit die Verantwortlichen überhaupt gesprächsbereit werden. Am liebsten würde Gladbach seinen Schlussmann aber ohnehin behalten, wie Schröder zuletzt betonte.

„Wir werden sicher noch Gespräche mit Spielern führen, die uns verlassen sollen. Aber Mo ist fester Bestandteil unserer Planung für die neue Saison“, stellte der Sportdirektor klar. Zugleich ließ er ein Hintertürchen offen: „Das Transferfenster ist noch sehr lange offen, ausschließen kann man gar nichts.“ Nicolas‘ Vertrag läuft noch bis 2029, eine Ausstiegsklausel soll allerdings zum 1. Juli ausgelaufen sein.

Borussia Mönchengladbach: Mehrere Klubs im Rennen

Ganz allein sind die Magpies im Werben um den Keeper nicht. Neben Newcastle sollen auch Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt und Real Sociedad San Sebastián ihre Fühler ausgestreckt haben. Am konkretesten gelten aber die Bemühungen der Engländer.

Sollte Nicolas nach 88 Pflichtspielen tatsächlich gehen, hätten die Fohlen bereits einen Nachfolgekandidaten im Blick. Tjark Ernst von Hertha BSC wird als Option gehandelt – wobei fraglich ist, ob der 23-Jährige noch verfügbar wäre. Denn der Keeper soll seinerseits mit Feyenoord Rotterdam verhandeln. Behält Gladbach seine Nummer eins, oder schlägt Newcastle die nächste Bundesliga-Beute?
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