BVB News beim Fußball heute: Borussia Dortmund steht in einer kniffligen Personalie unter Zugzwang – und bekommt nun womöglich Hilfe aus einer überraschenden Ecke. Ein zahlungskräftiger Klub aus Saudi-Arabien hat einen Tempo-Star der Schwarz-Gelben ins Visier genommen, allerdings nur unter einer bestimmten Bedingung.
Borussia Dortmund und das Al-Ahli-Interesse an Adeyemi
Wie der Transferinsider Sacha Tavolieri für Sky Sport Schweiz berichtet, hat der saudi-arabische Klub Al-Ahli Karim Adeyemi auf dem Zettel. Geschätzt werden vor allem sein extremes Tempo, seine Stärke im Eins-gegen-eins und seine offensive Vielseitigkeit. Konkrete Schritte gibt es bislang jedoch nicht – das Interesse befindet sich noch im Stadium interner Überlegungen.
Der Grund: Bedarf hätte Al-Ahli nur, falls Superstar Riyad Mahrez den Klub verlässt. Erst ein Abgang des algerischen Routiniers würde die Verantwortlichen dazu veranlassen, ernsthaft auf Adeyemi zuzugehen. Solange diese Frage offen ist, bleibt es bei einer reinen Vorsichtsmaßnahme der Saudis.
Strategisch günstiger Zeitpunkt für den BVB
Für Dortmund käme ein solcher Vorstoß zur rechten Zeit. Adeyemis Vertrag läuft nur noch bis 2027, eine Verlängerung gilt als schwierig – nur in diesem Sommer könnten die Schwarz-Gelben also überhaupt noch eine Ablöse erzielen. Dem Vernehmen nach fordert der BVB rund 50 Millionen Euro, auch der Premier-League-Klub Aston Villa soll den Angreifer beobachten.
Die Einnahmen wären für die Kaderplanung von zentraler Bedeutung, da das Budget für Neuzugänge an Verkäufe geknüpft ist. Ein ablösefreier Abgang in einem Jahr gilt intern als Schreckensszenario – für den Spieler hingegen wäre er lukrativ, da ihm dann ein hohes Handgeld winken würde.
Stockende Gespräche mit Adeyemi und ein klares Bekenntnis
Dass die Lage festgefahren ist, zeigt der Verlauf der Vertragsgespräche. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sorgen die Verhandlungen inzwischen für „Verstimmungen“ in der BVB-Führung. Knackpunkte sind das Gehalt sowie eine vom Spielerlager gewünschte Ausstiegsklausel. Adeyemi, der den Sprung in den WM-Kader verpasste, hatte zuletzt aber betont, sich klar zum Verein zu bekennen.
„Ich habe mich oft genug zu Dortmund bekannt. Das muss ich, glaube ich, nicht ständig wiederholen“, sagte er den Ruhr Nachrichten und ergänzte, er wolle bei einem Verein spielen, der mit ihm plane und das klar kommuniziere. Ob er für ein Engagement in Saudi-Arabien offen wäre, ist allerdings fraglich: Bislang galt die Premier League als sein Wunschziel, seine Frau Loredana favorisiert dem Vernehmen nach eine europäische Metropole.
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