Fußball heute: Bei Borussia Dortmund bahnt sich der nächste Transfer-Coup an. Wie die Bild berichtet, hat sich der BVB grundsätzlich mit Konstantinos Karetsas (18) über einen Wechsel in diesem Sommer geeinigt. Der Grieche will nach Dortmund – die Verhandlungen mit dem KRC Genk ziehen sich allerdings. Zusätzlich ist der AC Mailand als Konkurrent aufgetaucht. Genks Marktwert-Forderung von 35 Millionen Euro macht den Deal zusätzlich kompliziert.
Karetsas will zu Borussia Dortmund
Wie das Portal Bild berichtet, ist die Einigung zwischen dem BVB und Karetsas grundsätzlich fix. Der griechische Nationalspieler hat sich für einen Wechsel nach Dortmund entschieden – ein wichtiger Zwischenerfolg für Sportchef Ole Book und Geschäftsführer Lars Ricken.
Aus BVB-Sicht ist die Spieler-Zusage ein entscheidender Baustein. Ohne den Willen des 18-Jährigen wäre der Transfer aussichtslos. Jetzt fehlt nur noch die Einigung zwischen den Vereinen – eine harte Verhandlungsphase steht bevor.
AC Mailand als Konkurrent im Poker
Aus Konkurrenz-Sicht taucht ein weiterer Top-Klub auf. Wie Bild ausführt, beschäftigt sich auch der AC Mailand intensiv mit Karetsas. Die Italiener haben den Offensivspieler auf dem Zettel, ein offizielles Angebot liegt allerdings noch nicht auf dem Tisch.
Genau das spielt Dortmund in die Karten. Während Mailand noch abwartet, macht der BVB längst ernst und sammelt damit wichtige Pluspunkte beim Spieler. Damit bleibt der BVB in der Pole Position – vorerst.
Zwei Jahre Scouting-Vorarbeit
Sportlich hat der BVB einen zusätzlichen Trumpf in der Hand. Wie Bild berichtet, beobachtet Dortmund Karetsas bereits seit rund zwei Jahren. Immer wieder schickten die Verantwortlichen Scouts nach Belgien, um den 18-Jährigen live zu sehen.
Diese Hartnäckigkeit imponiert Karetsas. Er hat genau registriert, wie intensiv sich der BVB über einen langen Zeitraum um ihn bemüht hat. Damit hat sich der Klub einen sportlichen und emotionalen Vorteil gesichert – ein wichtiger Faktor gegen die Milan-Konkurrenz.
Genk-Forderung: 35 Millionen Euro
Wirtschaftlich bleibt der Deal allerdings eine harte Nummer. Wie Bild ausführt, sitzt Genk wegen des bis 2029 laufenden Vertrages am längeren Hebel. Die Belgier wollen ihren Ausnahmekönner nicht unter Wert verkaufen.
Konkret sollen mindestens 35 Millionen Euro fließen – das entspricht dem aktuellen Marktwert des 18-Jährigen. Entsprechend hart werden die Verhandlungen geführt. Für den BVB bedeutet das: Ein Nachlege-Zwang steht ins Haus.
De Condé bleibt bei knallharter Ansage
Aus Genk-Sicht ist die Verhandlungsposition klar. Wie Bild zitiert, sagte Sportdirektor Dimitri de Condé: „Wir haben aber natürlich auch unsere Position, und die basiert hauptsächlich auf unseren Werten.“
Weiter erklärte de Condé: „Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat zudem einen langfristigen Vertrag. Das spielt alles eine Rolle.“ Damit macht der Genk-Boss deutlich, dass die Belgier nicht bereit sind, die Preisvorstellungen einfach zu senken.
Ausblick: BVB muss nachlegen
Klar ist: Der BVB muss im Transfer-Poker wohl noch einmal nachlegen. Wie Bild einordnet, wird Genk nicht unbedingt entgegenkommen – die 35-Millionen-Marke ist keine Verhandlungsbasis, sondern der Ausgangspunkt.
Trotzdem bleibt Borussia Dortmund beim Spieler selbst die klare Nummer eins. Sollte der BVB finanziell nachlegen, dürfte der Deal schnell perfekt werden. Für Sportchef Book wird der Karetsas-Poker damit zur strategischen Herausforderung – und zur potenziell wichtigsten Sommer-Personalie im Ruhrpott. Jetzt müssen sich nur noch die Vereine einigen.
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