Zverev News beim Tennis heute: Es sollte der zweite große Triumph innerhalb weniger Wochen werden, doch am Ende blieb nur Enttäuschung. Im Finale von Wimbledon fand Deutschlands bester Tennisspieler kein Mittel gegen seinen Dauerrivalen – und musste zwischenzeitlich auch noch einen Schreckmoment verkraften.
Zverev unterliegt Sinner im Wimbledon-Finale
Alexander Zverev hat den zweiten Grand-Slam-Titel seiner Karriere verpasst. Nach 3:46 Stunden musste sich der Hamburger dem Weltranglistenersten Jannik Sinner mit 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 geschlagen geben. In seinem fünften Grand-Slam-Endspiel war es die vierte Niederlage – und bereits die zehnte in Folge gegen den Südtiroler.
Trotz eines starken Beginns fand Zverev nach den beiden umkämpften Auftaktsätzen nicht mehr die entscheidenden Prozente. Sinner verteidigte damit seinen Titel im All England Club erfolgreich und feierte seinen fünften Major-Triumph insgesamt.
Zverevs Schreckmoment im dritten Satz
Für Aufregung sorgte eine Szene beim Stand von 3:3 im dritten Durchgang: Zverev rutschte weg, überstreckte sich das rechte Knie und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen liegen. Sein Gegner zögerte nicht, überquerte das Netz und half ihm auf die Beine – eine Geste, die auf dem Centre Court für Anerkennung sorgte.
Der 29-Jährige konnte weiterspielen und gab später vorsichtige Entwarnung. Das Knie sei „ein bisschen angeschwollen“, er könne aber normal gehen und glaube nicht, dass etwas gebrochen sei. Spürbar waren die Folgen dennoch: Beim Aufschlag habe er Schwierigkeiten gehabt, sich richtig abzustoßen, weshalb sein Aufschlagtempo nachgelassen habe.
Zverev vs. Sinner: Ironie, Anerkennung – und ein Rat für die Zukunft
Trotz der Enttäuschung bewahrte Zverev Humor. „Jannik, ich mag dich nicht mehr“, rief er nach Spielschluss schmunzelnd, ehe er anerkennend hinzufügte, sein Gegner habe einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt sei. Sinner revanchierte sich mit warmen Worten und einem Scherz: Zverev sei nahe dran, die Nummer eins zu werden, er müsse „sehr aufpassen“.
Für die Zukunft mahnte Experte Michael Stich, der 1991 als bislang letzter deutscher Herren-Sieger in Wimbledon triumphierte, zur Vorsicht: Zverev solle nicht zu viel spielen und mit Blick auf sein Alter besser haushalten, die Grand Slams müssten das Hauptziel bleiben. Der nächste Anlauf auf dem Rasen folgt 2027 – nach seinem French-Open-Titel hat Zverev zumindest bewiesen, dass er ganz oben ankommen kann.
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ATP Tennis: Tipps & Quoten
Collignon, R. - Skatov, T.
13.07.2026, 13:20 Uhr - Gstaad (Schweiz)De Jong, J. - Gaubas, V.
13.07.2026, 14:40 Uhr - Bastad (Schweden)Stricker, D. S. - Munar, J.
13.07.2026, 17:30 Uhr - Gstaad (Schweiz)Lajovic, D. - Van Asche, L.
13.07.2026, 18:00 Uhr - Umag (Kroatien)Jacquet, K. - Trungelliti, M.
13.07.2026, 18:10 Uhr - Umag (Kroatien)Kopriva, V. - Prizmic, D.
13.07.2026, 21:00 Uhr - Umag (Kroatien)