Wimbledon-Finale beim Tennis heute: Alexander Zverev greift nach den Sternen. Der Gewinner der French Open steht auch beim Grand-Slam-Turnier auf dem heiligen Rasen im Endspiel. Zur Stunde steht der gebürtige Hamburger im Wimbledon-Finale dabei seinem Angstgegner Jannik Sinner gegenüber.
Im achten Spiel flattern Alexander Zverev kurz die Nerven
Es ist das Traum-Endspiel im Wimbledon-Finale, das Duell der beiden topgesetzten Spieler dieses Turniers. Und entsprechend eng ging es auch im ersten Satz zu. Wobei Alexander Zverev direkt beim ersten Aufschlagspiel des Weltranglisten-Ersten aus Italien mit einem ersten starken Stop schon mal ein Ausrufezeichen setzte. Beim stand von 4:3 für Jannik Sinner wackelte das erste Mal das Aufschlagspiel des Hamburgers. Aber Zverev behielt trotz eines Doppelfehlers zur Unzeit die Nerven, glich zum 4:4 aus.
Und so ging es bereits im ersten, völlig ausgeglichenen Satz direkt in den Tiebreak. Beide Protagonisten servierten da zunächst bärenstark. Ein Netzroller und etwas Glück brachte Zverev beim Stand von 6:5 den ersten Satzball, den Sinner nach einem Stopp gekonnt abwehrte. Aber der zweite Satzball, der saß. Alexander Zverev holte Satz eins im Tiebreak mit 9:7 im Wimbledon-Finale nach 65 Minuten.
Zweiter Tiebreak, aggressiver Jannik Sinner
Die Partie wurde im zweiten Satz immer besser, teils mit sensationellen Ballwechseln beider Akteure. Und – natürlich – endete auch dieser Durchgang in einem tollen Wimbledon-Finale im Tiebreak. Den begann der Weltranglisten-Erste dieses Mal allerdings weitaus aggressiver, ging direkt mit 4:0 in Führung. Erst der fünfte Ball ging dann an Alexander Zverev. Doch die Aufholjagd blieb aus. Jannik Sinner holte sich den Tiebreak (7:2) und glich nach Sätzen zum 1:1 aus.
Das erste Break überhaupt in diesem packenden Match gelang Jannik Sinner beim Stand von 4:3. Alexander Zverev rutschte aus, bange Blicke auf sein Knie, alles wohl okay. Auf der anderen Seite brachte den Hamburger diese Szene ein Stück weit aus dem Rhythmus. Auch die Energie fehlte jetzt. Sinner holte sich das Break und gewann anschließend auch den eigenen Aufschlag. Mit seinem 14. Ass in diesem Wimbledon-Finale beendete Jannik Sinner Satz drei mit 6:3.
Jannik Sinner war ohnehin als haushoher Favorit ins Wimbledon-Finale gegangen. Alleine schon wegen seiner H2H-Statistik gegen Alexander Zverev. Die letzten neun Matches hatte der Italiener seit August 2024 allesamt gewonnen. Mehr noch: In diesen neun Partien holte Zverev gerade einmal zwei magere Spiele und verlor glatt in Sätzen jede Begegnung zu Null.