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Hey, Jude! Bellingham lässt Norwegen im WM-Viertelfinale irregulär kentern

England-Fans

WM 2026 News beim Fußball heute: Was für ein Drama für Norwegen! In der Schlussphase der regulären 90 Minuten wurde ein Tor von Tjobbörg Heggem zurecht wieder einkassiert. Kurz darauf traf jener Heggem noch die Latte. Statt mit einem 2:1 ins WM-Halbfinale einzuziehen, war die Reise für die Wikinger im Viertelfinale beendet. Denn in der Verlängerung setzte sich England mit 2:1 durch. Doch es kommt noch alles viel schlimmer für Norwegen: Denn der 1:1-Ausgleich für die Three Lions durch Jude Bellingham hätte gar nicht zählen dürfen!

Jude Bellingham trifft für England doppelt, aber ein Mal irregulär

Jude Bellingham schockte Norwegen in der dritten Minute der Verlängerung und nutzte den Patzer von Torwart Örjan Nyland, der den Ball beim Distanzschuss von Rogers nicht festhalten konnte (93.). Ausgerechnet Nyland, der im Achtelfinale gegen Brasilien noch so über sich hinausgewachsen war. Streng genommen hätte dieser Treffer aber gar nicht fallen können. Und auch das hatte unmittelbar mit Jude Bellingham zu tun.

Denn dessen 1:1-Ausgleich in der zweiten Minute der Nachspielzeit in Hälfte eins war irregulär. Beim Abschlag von Jordan Pickford hatte der Ball unmittelbar zuvor das Seil der TV-Kamera getroffen. Der VAR hatte dies schlichtweg übersehen. Eine glasklare Benachteiligung für die Norweger, die kurz zuvor selbst in Führung gegangen waren.

Andreas Schjelderup packte da einfach mal den Hammer aus. Von der linken Strafraumgrenze schweißte der Spieler, der überraschend in die Startelf rückte, in den rechten Winkel. Die Engländer protestierten, weil sie ein Foul zuvor an Harry Kane gesehen haben wollten. Der VAR sah selbiges zurecht nicht. Alles richtig entschieden.

Zäher Auftakt in ein immer packenderes WM-Viertelfinale

Das WM-Viertelfinale, das lange zäh blieb, hatte jetzt so richtig Fahrt aufgenommen. Harry Kane legte sogar noch das 2:1 nach, stand zum Glück der Wikinger aber knapp im Abseits. Und so ging es mit einem 1:1-Unentschieden in Miami in die Pause.

Den ersten Aufreger nach dem Seitenwechsel hatte das WM-Viertelfinale nach einer knappen Stunde. Da jubelte Norwegen erneut über das 2:1 von Torbjörn Heggem (55.). Doch auch dieses wurde korrekterweise einkassiert. Ausgerechnet Erling Haaland hatte sich nach dem Eckball per Schubser gegen Anderson zu vehement Platz verschafft. Mit einem 1:1 ging es in die zweite Trinkpause.

Dass Norwegen gegen England dem 2:1 näher war, behauptete sich auch nach dieser Unterbrechung. Denn erneut brannte es nach einem Eckball lichterloh im englischen Strafraum. Wieder war es Heggem, der dieses Mal das Leder an die Latte köpfte. Da wäre Pickford wohl umsonst geflogen, an diesen Ball wäre Englands Keeper nicht herangekommen.

Es knisterte längst im Hard Rock Stadium. Und zwar gewaltig. Bukayo Saka brachte an der rechten Strafraumkante eine scharfe, flache Hereingabe gefährlich in den Fünfmeterraum. Eze lauerte aufs 2:1, aber Fredrik Aursnes klärte die Szene, drosch den Ball nicht in, sondern über den eigenen Kasten (87.). Und so kam, was irgendwie kommen musste: Es gab 30 Minuten Nachschlag in Miami. Und da vernaschte England Norwegen dann endgültig.

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