Fußball heute: Bei Dynamo Dresden macht ein Rückkehrer mit klarer Kampfansage auf sich aufmerksam. Wie die Bild berichtet, hat Jonas Oehmichen (22) nach seiner Leihe zu Alemannia Aachen bei den Sachsen einen konkreten Plan. Der 22-Jährige will nach seinem Selbstständigkeits-Sprung endlich den Durchbruch beim Traditionsklub schaffen – dabei ist er einer der letzten Dresdener im Team. Und das mit einer klaren Ansage zur Position.
Aachen-Leihe als persönlicher Reifeprozess
Wie die Bild berichtet, blickt Oehmichen positiv auf seine Aachen-Zeit zurück. „Es war für mich wichtig, regelmäßig spielen zu können, auch von den Ergebnissen her war es erfolgreich“, erklärte das Dresdner Eigengewächs. „Das erste Mal richtig auf mich alleine gestellt zu sein, hat mich auch menschlich weitergebracht.“
Neben Niklas Hauptmann und Christoph Daferner gehört Oehmichen inzwischen zu den dienstältesten Spielern im Dynamo-Team. Diese Erfahrung will er jetzt für den Durchbruch nutzen – nach einer starken Rückrunde in der 3. Liga bei den Aachenern.
Selbstvertrauens-Plan mit „Selbstverständnis“
Sportlich hat sich Oehmichen für die neue Saison klare Ziele gesetzt. Wie die Bild ausführt, will der 22-Jährige mit dem richtigen Mindset in die neue Spielzeit gehen. „Das größte Thema ist, mit Selbstvertrauen in die Saison zu starten und ein Selbstverständnis in sämtliche Aktionen reinzubekommen“, so Oehmichen.
Konkret nennt der Youngster drei Schlüssel-Bereiche: „Sei es beim finalen Pass, beim Abschluss oder dem Zweikampfverhalten in der Box. Ich denke, dann läuft es ganz gut.“ Zunächst gilt es allerdings, sich in der Vorbereitung anzubieten und Spielzeit zu erkämpfen.
Positions-Frage: Zentrum, Flügel oder Abwehr
Ein Diskussionspunkt: Auf welcher Position soll Oehmichen zum Einsatz kommen? Wie die Bild einordnet, sorgte er in Aachen im Zentrum für Furore. Bei Dynamo setzte ihn Trainer Thomas Stamm dagegen eher auf dem Flügel ein – so auch in den ersten Tests gegen Bautzen und Neustadt.
Für Oehmichen ist die Position aber sekundär. „In Aachen hatte der Trainer die Devise: Egal wo ich spiele, es wird schon funktionieren. Das konnte ich Gott sei Dank auch bestätigen“, erzählt der 22-Jährige. Sogar eine Innenverteidiger-Position schließt er nicht aus: „Da, wo mich der Trainer sieht, versuche ich zu performen. Das würde auch auf der Innenverteidiger-Position so aussehen.“
„Ehre, für Dynamo zu spielen“
Nach dem Karriereende von Kapitän Stefan Kutschke (37) und der Ausleihe von Tony Menzel (21) nach Essen ist Oehmichen aktuell der einzige waschechte Dresdener im Team. Damit kommt ihm eine besondere Rolle zu.
„Ich glaube, man wechselt nicht zu diesem Verein, ohne sich vorher damit zu beschäftigen, was es heißt, Spieler von Dynamo Dresden zu sein“, erklärte Oehmichen laut Bild. „Natürlich haben wir, die schon länger hier sind, allen gesagt, dass es ein geiles Gefühl und auf jeden Fall eine Ehre ist.“ Klar ist: Mit diesem Selbstverständnis geht Oehmichen als klarer Identifikations-Kandidat in die Vorbereitung. Sollte er sportlich zünden, wäre er ein wichtiger Baustein für Coach Stamm.
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