Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Eigentlich wollte Borussia Mönchengladbach mit seinem starken Rückhalt der vergangenen Saison in die Zukunft planen. Doch dessen herausragende Leistungen haben Begehrlichkeiten geweckt – und für den Fall eines Abgangs haben die Verantwortlichen bereits einen hochveranlagten Nachfolger ins Auge gefasst.
Borussia Mönchengladbach News heute: Vier Angebote für Nicolas
Wie die Bild berichtet, liegen Moritz Nicolas inzwischen vier konkrete Angebote vor: eines aus der Bundesliga, eines vom Absteiger VfL Wolfsburg sowie je eine Offerte aus Spanien und England. Der Keeper war durch seine überragende Spielzeit mit 13 Zu-null-Spielen, die den Fohlen den Klassenerhalt sicherte, national wie international in den Fokus gerückt.
Eigentlich hatten Sportchef Rouven Schröder und Trainer Eugen Polanski betont, mit Nicolas weiterplanen zu wollen. Sollte allerdings einer der Interessenten eine Summe im Bereich von 15 Millionen Euro bieten, könnten die Verantwortlichen ins Grübeln kommen – vor allem ein Premier-League-Klub gilt als in der Lage, diese Ablöse zu stemmen.
Gladbacher Transfer-News heute: Der Plan B heißt Tjark Ernst
Für dieses Szenario hat Schröder bereits vorgesorgt. Als potenzieller Ersatzmann gilt Tjark Ernst von Hertha BSC, der als eines der größten Torwart-Talente Deutschlands gehandelt wird. Der 23-Jährige wurde in Bochum ausgebildet und ist der Sohn des früheren Bundesliga-Keepers Thomas Ernst. In 97 Pflichtspielen für die Berliner blieb er 24-mal ohne Gegentor, hinzu kommen 16 Einsätze für deutsche U-Nationalmannschaften.
Ein Abschied aus Berlin gilt als sicher, zumal sein Vertrag nur noch bis 2027 läuft. Dank einer Ausstiegsklausel für höherklassige Klubs wäre Ernst für rund fünf Millionen Euro zu haben – ein durchaus attraktiver Preis für einen Keeper seines Kalibers.
Borussia Möcnhengladbach: Das Problem bei Ernst – Konkurrenz und ein später Einstieg
Ganz einfach dürfte ein Zugriff allerdings nicht werden, denn Schröder ist im Werben um Ernst relativ spät dran. Mit Feyenoord Rotterdam und Celtic Glasgow gibt es namhafte internationale Konkurrenz, wobei die Niederländer bereits ein Angebot hinterlegt haben sollen. Ob Gladbach überhaupt aktiv wird, hängt zudem vom Verbleib oder Abgang von Nicolas ab.
Der Draht nach Berlin könnte aber noch aus einem weiteren Grund glühen. Auch Innenverteidiger Linus Gechter war bereits ein Thema am Niederrhein, eine erste Annäherung scheiterte jedoch an dessen Gehaltsvorstellungen. Daraufhin holte Schröder mit dem jungen Polen Jan Leszczyński eine Alternative – endgültig vom Tisch ist die Personalie Gechter aber offenbar ebenso wenig wie der mögliche Ernstfall im Gladbacher Tor.
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