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Folarin Balogun darf trotz Platzverweis gegen Belgien ran: Rot auf Bewährung

USA-Fans

WM 2026 News beim Fußball heute: Dass die USA gegen Belgien in ihrem Achtelfinale auf den bisher besten Torjäger im US-Trikot verzichten müssen, schien beschlossene Sache. Doch nun sorgt die FIFA höchstpersönlich für Verwunderung. Denn Folarin Balogun darf trotz seiner Roten Karte gegen Bosnien-Herzegowina auflaufen. Ist das ein Entgegenkommen für den WM-Gastgeber?

Folarin Balogun sieht eine Rote Karte auf Bewährung

„Wird ein Spieler oder ein Offizieller einer Mannschaft aufgrund einer direkten oder indirekten Roten Karte (zweite Verwarnung) des Feldes verwiesen, ist er automatisch für das nächste Spiel seiner Mannschaft gesperrt.“ Exakt so kann es jeder im Regelwerk des WM-Turniers nachlesen. Also eigentlich eine klare Sache: Folarin Balogun muss – mindestens – gegen Belgien im Achtelfinale pausieren.

Der Stürmer der Soccer Boys hatte seinem Gegenspieler Tarik Muharemovic übelst auf den Knöchel getreten. Unabsichtlich zwar, aber der VAR schaltete sich ein, und Referee Raphael Claus zückte Rot. Eine absolut vertretbare Entscheidung gegen den 23-jährigen Angreifer.

Nicht allerdings für die FIFA. Denn die beruft sich jetzt auf Artikel 27 des FIFA Disciplinary Code, kurz: FDC. Was bedeutet: Die automatische Sperre gegen Folarin Balogun wird auf Bewährung von einem Jahr ausgesetzt. Verwunderlich allemal, zumal seitens des Fußball-Weltverbandes keine weitere Begründung für diese Entscheidung gab. Dem US-Stürmer wird es egal sein. Gegner Belgien wundert sich mindestens genauso wie alle Fans.

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