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WM Ergebnis – Kanada vs. Marokko: Ounahi-Gala schießt Gastgeber raus

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WM heute: Marokko marschiert ins Viertelfinale – und wie! Im ersten Achtelfinale dieser Weltmeisterschaft fegen die Nordafrikaner Kanada am Ende mit 3:0 vom Platz. Dabei sah es lange nach einer zähen Angelegenheit aus, ehe ein Traum-Standard den Bann brach und Ouahbis Elf befreit aufspielte. Wie kippte diese Partie so deutlich?

Kanada vs. Marokko: Les Rouges erwischen den besseren Start

Der englische Schiedsrichter Michael Oliver gab die Kugel frei – und zunächst suchten die Marokkaner ihr Heil im Ballbesitz, ließen das Spielgerät gemächlich durch die eigenen Reihen wandern. Doch die Ruhe währte nur kurz.

Denn den ersten Warnschuss setzten die Kanadier. Nach einer Ecke blieben Les Rouges am Drücker, de Fougerolles bediente David per Kopf – aus spitzem Winkel scheiterte der Angreifer aber an Bono. In der elften Minute wurde es dann brenzlig: Oluwaseyi drehte sich klasse um die eigene Achse, ließ Halhal stehen und zwang Bono mit seinem Flachschuss zu einer glänzenden Fußabwehr.

WM Ergebnis: Frühe Kartenflut und ein Wechsel-Schock

Bei den Nordafrikanern lief lange wenig zusammen. Mit dem aggressiven Pressing der Kanadier kam Ouahbis Mannschaft nicht zurecht – und dann traf es die Elf bitter: Schon in der 22. Minute musste der angeschlagene Ismael Saibari runter, für ihn kam Soufiane Rahimi. Ein früher, unfreiwilliger Wechsel, der Marokkos Zielspieler in der Spitze riss.

Kurz vor der Pause wurde’s ruppig. In der 39. Minute schubste Hakimi den enteilten Laryea, es kam zur Rudelbildung – und Oliver zückte munter Gelb. Der Kapitän, Laryea, David, Ounahi und in der Nachspielzeit auch Bilal El Khannouss sahen die Verwarnung. Beim Seitenwechsel stand’s nach sechs Minuten Nachschlag torlos, Ouahbi schüttelte da schon den Kopf.

Kanada vs. Marokko: Ounahi dreht das Duell im Alleingang

Doch die zweite Hälfte gehörte den Nordafrikanern. In der 50. Minute stellte Marokko die Partie auf den Kopf: Hakimi führte einen Freistoß von rechts flach aus und fand den völlig blank stehenden Azzedine Ounahi. Der Mann vom FC Girona schloss mit dem ersten Kontakt ab und traf ins rechte untere Eck – 1:0.

Wie befreit spielte Ouahbis Team nun nach vorne, während Kanada die Ideen ausgingen. Der eingewechselte Chemsdine Talbi und Brahim Diaz brachten frischen Wind, und der Spanien-Rückkehrer wurde in der 82. Minute zum Vollstrecker-Assistenten: Nach einem folgenschweren Fehlpass von de Fougerolles konterten die Marokkaner eiskalt, Brahim Diaz legte quer und erneut vollendete Ounahi mit dem ersten Kontakt zum 2:0.

Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit Joker Rahimi. Gegen weit aufgerückte Kanadier hatte Marokko alle Zeit der Welt, Brahim Diaz dribbelte an und legte links auf Rahimi, der überlegt an Crepeau vorbei zum 3:0 einschob. Ein gebrauchter Tag für Les Rouges, während die Nordafrikaner nun vom nächsten großen Coup träumen. Wie weit kann diese Elf bei dieser Weltmeisterschaft noch gehen?

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