Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Eintracht Frankfurt steht offenbar kurz davor, einen begehrten Mittelfeldspieler des FC Bayern loszueisen. Die Gespräche mit dem 20-Jährigen befinden sich in der Endphase – doch eine entscheidende Instanz muss noch grünes Licht geben, ehe der Wechsel perfekt ist.
Eintracht Frankfurt vor Einigung mit Aseko
Wie die Bild berichtet, befinden sich die Hessen in den Verhandlungen mit Noel Aseko in den finalen Zügen. Eine mündliche Einigung soll unmittelbar bevorstehen, intern gibt man sich bei der SGE „sehr zuversichtlich“, den Transfer zeitnah über die Bühne zu bringen. Nach Sky-Informationen bieten die Frankfurter dem U21-Nationalspieler einen Vertrag bis 2030 samt Option und viel Spielzeit.
Im Werben um das Talent soll sich Frankfurt gegen mehrere Konkurrenten durchgesetzt haben, darunter die AS Rom, die mit der Champions League lockt. Als Verkaufsargument dient die Aussicht auf regelmäßige Einsätze – etwas, das Aseko in München angesichts der starken Mittelfeldkonkurrenz kaum garantiert wäre.
SGE News: Die Aseko-Hürde – Bayern hat noch nicht entschieden
Endgültig in trockenen Tüchern ist der Deal aber nicht, denn der FC Bayern hat noch keine finale Entscheidung über einen Verkauf getroffen. Eine Integration in den Profikader für die kommende Saison gilt weiterhin als Gedankenspiel, zumal Aseko intern durchaus Fürsprecher hat und die Lücke füllen könnte, die der Abgang von Leon Goretzka reißt.
Sollten sich die Münchner doch zu einer Trennung entschließen, wäre der Rechtsverteidiger nicht zum Nulltarif zu haben: Die kolportierte Ablöse liegt bei zehn bis zwölf Millionen Euro. Bemerkenswert ist, dass Bayern nach der ursprünglichen Leihe zu Hannover eine Rückkaufklausel gezogen hatte – ein Zeichen, dass der Klub das Talent grundsätzlich schätzt.
Vielseitig und dynamisch: Darum passt Aseko zur SGE
Sportlich hat sich der gebürtige Berliner die Begehrlichkeiten erarbeitet. In der abgelaufenen Zweitliga-Saison zählte er als Leihspieler von Hannover 96 zu den auffälligsten Akteuren, kam auf über 30 Pflichtspiele mit drei Toren und sechs Vorlagen und wurde beinahe mit dem Aufstieg belohnt. Für die Bayern-Profis schaffte er es zuvor mehrfach in den Kader, kam aber nie zum Einsatz.
Sein Profil macht ihn interessant: Aseko kann sowohl auf der Sechser- als auch auf der Achterposition agieren und überzeugt durch Dynamik, intensives Pressing und Offensivdrang. Für Frankfurt, das sein Zentrum umbauen möchte, wäre er ein passender Baustein. Ein möglicher Haken bleibt allerdings, dass die Hessen nach einer durchwachsenen Saison nicht mit europäischem Fußball locken können.
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