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WM 2026

Ex-DFB-Kapitän Lahm fordert Kimmich-Wechsel & liefert Umbauplan

Deutschland-DFB-Fans vor dem Achtelfinale gegen Dänemark

DFB-News zur WM heute: Die Debatte um Joshua Kimmich nimmt Fahrt auf – nach Lothar Matthäus fordert mit Philipp Lahm der nächste Weltmeisterkapitän eine Rückkehr des DFB-Stars ins zentrale Mittelfeld. Vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay macht die Personalfrage erneut die Runde – und Lahm liefert gleich einen kompletten Umbauplan mit.

Lahm fordert: Kimmich zurück ins Mittelfeld

Der einstige Welt- und Europameister sieht Kimmich nicht auf der rechten Abwehrseite, wo ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann notgedrungen einsetzt. Mangels gelernter Alternative agiert der 31-Jährige dort – für Lahm eine Fehlbesetzung. Er plädiert klar für die angestammte Sechserposition.

Seine Begründung liefert der frühere Bayern-Star in seiner kicker-Kolumne gleich mit. Dort habe Kimmich „etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt“, argumentiert Lahm. Im Mittelfeld würde der Routinier „der Mannschaft Stabilität geben“, seine Stärken kämen deutlich besser zur Geltung.

Lahms Kritik an Pavlović – und der Plan für die Abwehr

Auslöser der Forderung ist auch die schwache Form eines Teamkollegen. „Aleksandar Pavlovic hat in diesem Turnier noch nicht wirklich überzeugt, ich erkenne unglaublich viele leichte Ballverluste“, monierte Lahm. Er sehe deshalb Kimmich auf der Sechs, an dessen Seite passe derzeit Felix Nmecha besser.

Für die rechte Abwehrseite hat Lahm ebenfalls eine Idee parat. Er schlägt vor, den gelernten Innenverteidiger Waldemar Anton gegen Paraguay dort aufzubieten, um Kimmich zu entlasten. „Rechts hinten tut man Kimmich keinen Gefallen. Seine Stärken und Führungsqualitäten sind im Mittelfeld gefragt“, betont der 41-Jährige in seiner subjektiven Einschätzung.

DFB-Reaktion auf die Kimmich-Debatte: Tür bleibt offen

Im DFB-Lager reagierte man auf die Diskussion zurückhaltend. Sportdirektor Rudi Völler wich der Frage auf der Pressekonferenz aus und betonte, Kimmich sei „da, wo er spielt, ganz gut aufgestellt“. Ein klares Bekenntnis zur Rechtsverteidiger-Rolle klingt allerdings anders.

Auch Nagelsmann lehnte einen erneuten Positionswechsel bislang ab – ließ nach der Ecuador-Pleite aber zumindest eine Hintertür offen. „Im Fußball sollte man nichts ausschließen“, sagte der Bundestrainer vielsagend. Die Personaldebatte reiht sich damit nahtlos in die hitzige Aufarbeitung der jüngsten Niederlage ein. Ob Nagelsmann am Montag tatsächlich reagiert, bleibt die spannende Frage.

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