Bayer Leverkusen News beim Fußball heute: Bayer Leverkusen muss den Abgang seines besten Mannes auf der linken Seite kompensieren – und wird dabei womöglich in derselben Stadt fündig, in die der scheidende Star wechselt. Die Werkself hat sich bei einem spanischen Klub bereits nach den Konditionen für einen Linksverteidiger erkundigt.
Bayer Leverkusen erkundigt sich nach Chavarría
Wie Transferjournalist Matteo Moretto bei Radio Marca berichtet, beschäftigt sich Bayer mit einer möglichen Verpflichtung von Pep Chavarría und hat bei Rayo Vallecano nach den Ablösebedingungen gefragt. Der 28-jährige Spanier soll den Kaderplatz von Alejandro Grimaldo einnehmen, der die Werkself in Richtung Atlético Madrid verlässt.
Ganz günstig dürfte der Linksverteidiger allerdings nicht zu haben sein. Chavarría steht bei den Madrilenen bis 2030 unter Vertrag, seine Ausstiegsklausel beträgt 25 Millionen Euro. Denkbar wäre, dass Bayer im Fall der Fälle versucht, den Preis frei zu verhandeln – Rayo gilt jedoch als hartnäckiger Verhandlungspartner und betrachtet den Spieler als strategisch wichtig.
Stammkraft mit Konkurrenz: Wer noch um Chavarría buhlt
Die Leverkusener sind nicht die einzigen Interessenten. Aus der Premier League sollen auch Nottingham Forest und der FC Brentford ein Auge auf den 1,74 Meter großen Linksfuß geworfen haben, der seit vier Jahren für Rayo spielt. In der abgelaufenen Saison war Chavarría unter Trainer Íñigo Pérez gesetzt und kam auf 44 Pflichtspiele mit einem Tor und zwei Vorlagen.
Ein kurioses Detail könnte den Poker zusätzlich beeinflussen: Sein früherer Klub Real Zaragoza sicherte sich bei seinem Wechsel eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Bei einer Ablöse in Höhe der Klausel würden also rund 2,2 Millionen Euro an die Aragonesen fließen – ein Faktor, der die Verhandlungen verkomplizieren dürfte.
Mehrere Optionen: Der Plan der Werkself für links
Chavarría ist nicht der einzige Kandidat auf der Leverkusener Liste. Als Alternative gilt Raphaël Guerreiro, der nach seinem Vertragsende beim FC Bayern ablösefrei auf den Markt kommt und eine spielstarke, gehaltlich aber möglicherweise teurere Lösung wäre.
Klar ist: Mit dem feststehenden Grimaldo-Wechsel zu Atlético, der den Rheinländern eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich einbringt, ist auf der linken Abwehrseite akuter Handlungsbedarf entstanden. Welche Variante die Werkself am Ende bevorzugt, dürfte auch davon abhängen, wie sich die Ablöseforderungen für Chavarría entwickeln.
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