WM heute: Ein Superstar als Zaungast – Norwegen-Coach Ståle Solbakken hat ausgerechnet im Gruppenfinale gegen Frankreich Erling Haaland und Martin Ødegaard überraschend auf die Bank gesetzt. Die Folge: eine deutliche 1:4-Pleite – und ein vielsagender Blick des Torjägers, der prompt viral ging.
Haaland bei der WM: Überraschende Bank-Rolle gegen Frankreich
Vor dem Duell mit Frankreich traf Solbakken eine mutige Entscheidung. Gleich auf zehn Positionen rotierte der Coach, neben Haaland musste auch Kapitän Ødegaard zunächst draußen bleiben. Eine Maßnahme, die für viele Augenbrauen sorgte.
Brisant war die Personalie vor allem deshalb, weil es für Norwegen durchaus noch um etwas ging. Das Weiterkommen war zwar sicher, der Gruppensieg und ein womöglich leichterer K.o.-Gegner aber noch möglich. Am Ende verlor die norwegische „B-Elf“ deutlich mit 1:4 – Ousmane Dembélé glänzte mit einem Hattrick.
Solbakken verteidigt die Rotation: Ein „No-Brainer“
Den massiven Umbau bereute der Trainer nicht im Geringsten. Norwegen sei „nicht zum Spaß hier“ und wolle „so lange hierbleiben wie möglich“, erklärte Solbakken, wie die Bild berichtet. Nach dem Senegal-Spiel habe sein Team per Tests ermittelte Ermüdungserscheinungen gezeigt.
Genau deshalb gönnte der Coach seinen Leistungsträgern eine Verschnaufpause. Für ihn war die Schonung der Stars alternativlos – mit Blick auf die kräftezehrende K.o.-Phase eine nachvollziehbare Rechnung. Ob die Hauptdarsteller das genauso sahen, ist allerdings eine andere Frage.
Haalands viraler Blick – und Hofmanns Mutmaßung
Denn die TV-Bilder von der Bank sprachen Bände. Mal amüsiert, mal resigniert schmunzelte Haaland, während Frankreich das Geschehen dominierte. Im Netz feierten die Fans seinen vielsagenden Gesichtsausdruck – wobei die Deutung „das wird langsam peinlich“ allein Interpretation der Beobachter bleibt.
Auch TV-Beobachter Jonas Hofmann mutmaßte, dass der Knipser nicht restlos glücklich war. „Haaland denkt sich mit Sicherheit auch: Ich will hier bei der Weltmeisterschaft Torschützenkönig werden“, sagte der Profi bei MagentaTV. Ob der Norweger „so ganz damit einverstanden war“, bezweifle er. Durch Platz zwei droht Norwegen nun ein happiger Weg – erst die Elfenbeinküste im Sechzehntelfinale, dann womöglich Brasilien.
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