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WM 2026

WM 2026: Australien weiter – Pauli-Star Irvine mit kämpferischer Ansage

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Australien ist weiter – und träumt nun vom ganz großen Coup: Durch ein torloses 0:0 gegen Paraguay zogen die „Socceroos“ als Gruppenzweiter hinter den USA ins Sechzehntelfinale ein. Schon zum dritten Mal überstanden die Australier eine WM-Vorrunde. Doch diesmal soll endlich mehr drin sein. „Wir müssen etwas schaffen, was noch kein australisches Team zuvor geschafft hat“, kündigt Jackson Irvine an.

Australien bei der WM: Mit einem Remis ins Sechzehntelfinale

Im über weite Strecken ereignislosen Duell mit Paraguay reichte den Australiern ein einziger Punkt. Irvine, erstmals im Turnier in der Startelf, hatte gleich die erste gute Gelegenheit, scheiterte aber am Keeper. Letztlich fanden die „Socceroos“ gegen die kompakte Defensive der Südamerikaner keine Lücke – dafür stand am Ende das erlösende Weiterkommen.

Für den Inselkontinent ist das bereits das dritte überstandene Gruppenfinale bei einer WM. Bislang aber war stets in der ersten K.o.-Runde Schluss. Genau das wollen die Australier diesmal ändern – der Hunger nach Historischem ist riesig.

Irvines klare Ansage: „Etwas schaffen, das noch nie gelang“

Der St.-Pauli-Profi nahm den Mund selbstbewusst voll. „Jetzt müssen wir etwas schaffen, was noch kein australisches Team zuvor geschafft hat: ein K.-o.-Spiel bei einer WM gewinnen“, forderte Irvine, wie sport1.de berichtet. Allein das zweite Überstehen der Vorrunde in Folge zeige, welche Schritte die Mannschaft gemacht habe.

Auch seine Kollegen strotzen vor Zuversicht. „Vor Beginn der Weltmeisterschaft haben uns nicht viele zugetraut, in der Gruppe Zweiter zu werden. Aber genau dieser Glaube herrscht in unserer Mannschaft“, betonte Aiden O’Neill. Trainer Tony Popovic zeigte sich „so stolz“ – und kündigte an, „etwas Besonderes“ schaffen zu wollen.

Paraguay als DFB-Kandidat: Almirón fehlte gegen Australien

Bitter verlief der Abend dagegen für Paraguay. Die punktgleichen Südamerikaner hatten wegen der schlechteren Tordifferenz das Nachsehen und wurden nur Gruppendritter. Verzichten mussten sie zudem auf den rotgesperrten Routinier Miguel Almirón, der nach seiner „Hand-vor-dem-Mund“-Szene gegen die Türkei pausieren musste.

Pikant aus deutscher Sicht: Mit vier Punkten stehen Paraguays Chancen auf einen Platz unter den besten acht Dritten gut – und damit käme das Team derzeit sogar als Gegner der DFB-Elf im Sechzehntelfinale infrage. Noch aber ist das ein Szenario, das von den Endabrechnungen der übrigen Gruppen abhängt. Australien selbst trifft am Freitag in Dallas auf den Zweiten der Gruppe G.

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