DFB-News zur WM heute: Es wird konkreter für die deutsche Nationalmannschaft – die Zahl der möglichen Sechzehntelfinal-Gegner hat sich über Nacht von 15 auf nur noch acht reduziert. Als Sieger der Gruppe E trifft die DFB-Elf am Montag in Boston auf einen Gruppendritten. Und ein Name kristallisiert sich immer deutlicher heraus.
Deutschland im Sechzehntelfinale: Nur noch acht mögliche Gegner
Mit jedem Vorrunden-Ergebnis lichtet sich der Nebel. Nach Abschluss mehrerer Gruppen bleiben für Deutschland noch acht denkbare Kontrahenten: Südkorea, Bosnien-Herzegowina, Schottland, Australien oder Paraguay sowie aus Gruppe F die Niederlande, Schweden und Japan.
Immerhin steht der Rahmen längst fest. Das deutsche Sechzehntelfinale steigt am Montag, den 29. Juni (22.30 Uhr MESZ), im Boston-Stadion. Wer dann auf dem Platz steht, hängt allerdings von einer ganz entscheidenden Partie ab – dem Showdown in Gruppe D.
Australien gegen Paraguay: Dieses Duell ist der Schlüssel
In der Nacht zu Freitag machen Australien und Paraguay die Plätze zwei und drei direkt unter sich aus. Den Australiern reicht dabei bereits ein Remis für Rang zwei, Paraguay müsste für den Sprung vorbei zwingend gewinnen. Bei einem Unentschieden dürften voraussichtlich beide weiterkommen – Paraguay wäre dann Gruppendritter.
Genau diese Konstellation spiegelt sich in den Wahrscheinlichkeiten wider. Laut den Berechnungen von Football meets Data ist Paraguay mit 40,7 Prozent der wahrscheinlichste deutsche Gegner, dicht gefolgt von Australien mit 33,6 Prozent. Alle übrigen Optionen liegen deutlich dahinter – ein Duell mit dem D-Gruppen-Verlierer ist somit klarer Favorit.
WM-Gegner der DFB-Elf: Lauert die Schottland-Überraschung?
Spannend bliebe ein anderes Szenario. Schottland beendete die Gruppe C nach dem 0:3 gegen Brasilien zwar nur als Dritter, ist rechnerisch aber noch im Rennen. Wegen mickriger drei Punkte und eines Torverhältnisses von 1:4 wackelt die Qualifikation der Bravehearts als einer der acht besten Dritten allerdings gewaltig.
Wichtig bei all den Rechenspielen: Sämtliche Prozente sind eine Momentaufnahme und können sich mit jedem Ergebnis verschieben. Wegen der späten Gruppenentscheidungen am Wochenende könnte Deutschland seinen Sechzehntelfinal-Gegner erst rund 42 Stunden vor dem Anpfiff endgültig kennen. Bis dahin bleibt nur eines: abwarten und mitrechnen.
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