DFB-News zur WM heute: Ein Schlager-Hit über den Bundestrainer – Komiker Buddy Ogün hat Julian Nagelsmann einen eigenen Ballermann-Song gewidmet – mit reichlich doppeldeutigem Wortwitz. Auf der Pressekonferenz vor dem Ecuador-Spiel reagierte der DFB-Coach sichtlich amüsiert, aber auch ein wenig peinlich berührt. „Beim Text habe ich ab und zu mal weggehört“, gestand er.
Nagelsmann und der Ballermann-Song: „Habe ich schon gehört“
Bekannt war dem 38-Jährigen das Lied bereits – allerdings nicht ganz freiwillig. „Das habe ich schon mal gehört. Unfreiwillig, weil es mir mein Trainerteam vorgespielt hat„, verriet Nagelsmann auf der Pressekonferenz, wie t-online.de berichtet. Ein zweites Mal habe er sich den Spaß-Song aber nicht angetan.
Der Refrain spielt augenzwinkernd mit dem Namen des Bundestrainers – mehr sei dazu nicht verraten. Nagelsmann nahm die Hommage mit Humor und ordnete sie gelassen ein. „Zur WM gibt es ja über alle möglichen Leute lustige Songs“, befand der Coach achselzuckend.
Nagelsmann bleibt cool: „Wenn es zwei Leute freut am Ballermann“
Statt sich an dem frivolen Text zu stören, fand der DFB-Trainer eine charmante Pointe. „Wenn es zwei Leute freut am Ballermann, dann bin ich schon ganz froh darüber“, scherzte Nagelsmann, wie web.de festhält. Eine Reaktion, die einmal mehr seine entspannte Stimmung während des Turniers unterstreicht.
Der Song reiht sich ein in eine ganze Reihe musikalischer Begleiterscheinungen dieser WM. Die deutschen Treffer werden von den Fans inzwischen zu „Major Tom“ gefeiert, daneben hat sich der eine oder andere Schlager als inoffizielle Turnierhymne etabliert. Die Euphorie rund um die DFB-Elf trägt eben auch akustische Züge.
Nagelsmann nimmt Ecuador ernst: Kein Schaulaufen geplant
Bei aller Heiterkeit bleibt der Bundestrainer sportlich fokussiert. Trotz des bereits feststehenden Gruppensiegs will er das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador keineswegs zum Schaulaufen verkommen lassen. Es sei „noch ein Spiel, das wir gewinnen wollen„, betonte Nagelsmann – auch mit Blick auf die Vorbereitung für die K.o.-Phase.
Entgegen mancher Erwartung will der Coach nur zweimal rotieren: Antonio Rüdiger und David Raum rücken für den verletzten Nico Schlotterbeck und den angeschlagenen Nathaniel Brown in die Startelf. Das Ziel ist klar: erstmals seit 2006 soll eine deutsche WM-Gruppenphase mit makellosen neun Punkten abgeschlossen werden. Der Ballermann-Hit dürfte also nur eine kurze Verschnaufpause vom Ernst des Turniers gewesen sein.
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