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WM 2026: „Warum nicht?“ – Ecuador-Coach trotzt dem Favoriten

Deutschland-Fans

Vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Deutschland sorgt Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece für klare Töne. Obwohl sein Team unter Druck steht und das WM-Aus droht, gibt sich der 45-Jährige kämpferisch und richtet eine selbstbewusste Kampfansage an die DFB-Elf. Aufgeben kommt für ihn nicht infrage.

WM 2026: Beccacece glaubt an die Überraschung

Ecuador steht vor dem Duell mit dem Gruppensieger gehörig unter Zugzwang. Nur ein Sieg gegen Deutschland reicht, um noch in die nächste Runde einzuziehen. Genau dieses Selbstvertrauen strahlt der Coach im Interview mit der Sport Bild aus.

„Wir müssen den Spieß umdrehen, um in die nächste Runde kommen zu können. Deutschland steht als Gruppensieger fest, ist der Favorit und mit seiner unglaublichen WM-Historie und starken Mannschaft eine Weltmacht. Aber warum soll uns ein Sieg nicht gelingen?“, fragt Beccacece angriffslustig.

Ecuador: Coach in der Kritik – trotz „Goldener Generation“

Die Ausgangslage ist für den Trainer dabei höchst unangenehm. Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Curacao und der vorherigen 0:1-Niederlage gegen die Elfenbeinküste droht das vorzeitige Aus – in Ecuador wurde aus Wut sogar seine Ablösung während des Turniers gefordert. Den Frust der Fans kann der Coach nachvollziehen.

„Mir tut es selbst weh, dass die Fans enttäuscht sind und leiden müssen“, sagt Beccacece. Dabei verfügt Ecuador über eine starke Mannschaft, die als „Goldene Generation“ gefeiert wird – mit Stars wie Willian Pacho von PSG, Piero Hincapié vom FC Arsenal und Moisés Caicedo vom FC Chelsea, die zusammen einen Marktwert von rund 230 Millionen Euro auf die Waage bringen.

DFB bei der WM: Ecuador will auf Augenhöhe agieren

Trotz des verkorksten Turnierstarts schöpft Beccacece Hoffnung aus den Qualitäten seines Teams. „Meine Mannschaft bringt sehr viel Leidenschaft mit. Sie besteht aus guten Fußballern, die eine unglaubliche Gier haben“, betont der Coach. In der WM-Qualifikation hatte Ecuador als Zweiter sogar Brasilien hinter sich gelassen.

Entsprechend offensiv gibt der Trainer die Marschroute vor: „Wir wollen auf Augenhöhe sein. Wir dürfen nicht denken: Wir sind eine kleine Fußball-Nation, wir haben keine Chance. Wenn wir das tun, dann haben wir tatsächlich keine Chance.“ Ein Warnsignal, das die favorisierte DFB-Elf trotz feststehenden Gruppensiegs ernst nehmen dürfte.

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