Bayer Leverkusen News beim Fußball heute: Bayer Leverkusen ist offenbar in das Werben um einen begehrten Offensivspieler der AS Rom eingestiegen – und macht damit ausgerechnet Borussia Dortmund Konkurrenz. Der vielseitige Argentinier passt perfekt ins Beuteschema der Werkself, doch ein hohes Preisschild und namhafte Rivalen erschweren den Deal.
Bayer Leverkusen steigt in den Soulé-Poker ein
Wie der Corriere dello Sport berichtet, zählt Leverkusen neben Borussia Dortmund und mehreren Premier-League-Klubs zu den Interessenten an Matías Soulé. Die italienische Journalistin Eleonora Trotta nennt die Werkself sogar als einen von vier Vereinen, die bereits Gespräche rund um den 23-Jährigen führen. Auch das Lager des Spielers soll dem Vernehmen nach Sondierungen mit interessierten Klubs aufgenommen haben.
Für Bayer wäre Soulé ein typischer Transfer der vergangenen Jahre: jung, technisch stark, flexibel einsetzbar und mit großem Entwicklungspotenzial. Das taktische System der Rheinländer gilt als ideal, um seine Stärken im Eins-gegen-eins und seine Geschwindigkeit zur Geltung zu bringen.
Preis-Frage: 40 Millionen oder eine günstigere Klausel?
Der Knackpunkt ist die Ablöse, bei der die Angaben auseinandergehen. Die Roma soll ein Preisschild von rund 40 Millionen Euro aufgerufen haben, um einen Kapitalgewinn von etwa 25 Millionen Euro zu verbuchen. Laut Sky besitzt Soulé jedoch eine Ausstiegsklausel im Bereich von 25 bis 30 Millionen Euro, die allerdings nur bis zum 30. Juni gültig sein soll.
Hintergrund der Verkaufsbereitschaft ist die finanzielle Lage der Giallorossi. Der Klub muss in diesem Sommer dringend Einnahmen erzielen, um die Vorgaben der UEFA zu erfüllen. Soulé gilt dabei als wertvollster Verkaufskandidat – die Entscheidung wird intern offenbar nicht aus sportlichen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen getroffen.
Déjà-vu für Dortmund: Schon bei Eichhorn grätschte Bayer dazwischen
Für die Werkself wäre es nicht das erste Mal, dass sie dem BVB einen Wunschspieler abjagt – erst kürzlich schnappte sich Bayer das Talent Kennet Eichhorn. Entsprechend brisant ist das neue Duell. Dortmund soll bereits an einem Angebot in der Größenordnung der Roma-Forderung arbeiten, während aus England Klubs wie Aston Villa und West Ham die Situation beobachten.
Sportlich wäre Soulé für jeden Interessenten ein Gewinn. In der abgelaufenen Saison kam der Italo-Argentinier auf 42 Pflichtspiele mit sieben Toren und sieben Vorlagen und ist auf dem rechten Flügel ebenso einsetzbar wie hinter den Spitzen oder als hängende Spitze. Wer am Ende das Rennen macht, ist nach Lage der Dinge völlig offen – jedes Gespräch könnte den Poker kippen.
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