WM 2026 News beim Fußball heute: Spanien stand bei dieser Weltmeisterschaft bereits ein Mal im Fokus, allerdings hätten die Iberer darauf gerne verzichtet. Gemeint ist natürlich die 0:0-Blamage gegen Kap Verde beim Start ins Turnier. Zur Stunde steht die Furia Roja gegen die Grünen Falken wieder auf dem Platz. Macht es Spanien gegen Saudi-Arabien dieses Mal besser? Diese Frage beantwortete Lamine Yamal früh und Mikel Oyarzabal dann sogar doppelt. Pause in Atlanta.
Saudi-Arabien lässt Lamine Yamal komplett aus den Augen
Denn noch in der ersten Viertelstunde machte Spanien enormen Druck und war direkt um Wiedergutmachung bemüht. Saudi-Arabien, das zuvor noch ein 1:1 gegen Uruguay gelungen war, blieb kaum Luft zum Atmen. Und immer wieder war auch Lamine Yamal mit dabei. Er hatte es nach langer Verletzungszeit in die Startelf geschafft – was sich auszahlen sollte.
Denn schon in der elften Minute schepperte es im Kasten der Grünen Falken. Und natürlich hieß der Torschütze Lamine Yamal. Der verwertete eine flache Hereingabe von Oyarzabal am langen Pfosten, wo Saudi-Arabien den Kicker vom FC Barcelona schlichtweg übersehen hatte. So darfst du gegen Spanien nie und nimmer verteidigen. Lamine Yamal sagte brav Dankeschön und feiert mit gerade einmal 18 Jahren seinen ersten WM-Treffer.
Und Spanien hatte noch lange nicht genug, hielt das Tempo hoch. Da war jede Menge Wut drin. Was sich direkt wieder auszahlte: Mikel Oyarzabal von Real Sociedad war gerade erst noch Vorbereiter, dann legte er das 2:0 direkt selbst mit einem satten Linksschuss nach (21.). Der Stürmer allerdings war noch lange nicht mit der Aufbereitung der Nullnummer gegen Kap Verde fertig.
Zwei Minuten und 25 Sekunden später drehte Oyarzabal abermals jubelnd ab. Und die dann folgende Trinkpause konnte Saudi-Arabien dringend gebrauchen, um sich zumindest etwas zu sortieren. Das gelang weitestgehend. Und so ging es mit einem 3:0-Pausenstand für Spanien gegen Saudi-Arabien in die Kabine. Und falls noch irgendeiner Zweifel am spanischen Sieg gehabt haben sollte – wenige Minuten nach Wiederanpfiff sollten die komplett verschwunden sein. Denn da unterlief Hassan Al-Tambakti ein Eigentor zum 4:0 für Spanien (49.), an dem Linksverteidiger Marc Cucurella maßgeblichen Anteil hatte. Es war übrigens schon das achte Eigentor bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft.