Fußball heute: Beim FC Bayern könnte die Olise-Saga eine entscheidende Wendung erleben. Wochenlang kochten Spekulationen über ein angebliches Real-Madrid-Interesse am 24-jährigen Top-Star hoch – Marca berichtete sogar von einer 220-Millionen-Euro-Schmerzgrenze. Jetzt sahen sich die Königlichen zu einem ungewöhnlichen Schritt gezwungen: Eine offizielle Klarstellung auf der Vereins-Website.
Real Madrid offiziell: „Kein Kontakt zu Olise“
Wie die Bild berichtet, hat Real Madrid in einem offiziellen Statement alle Spekulationen zurückgewiesen. „Real Madrid stellt klar, dass es weder direkt noch indirekt Kontakt zu dem genannten Spieler, seinen Vertretern oder Personen aus seinem Umfeld hatte“, heißt es in der Mitteilung des Spanien-Klubs.
Damit reagierten die Königlichen auf die zuletzt hochkochende Berichterstattung. Laut Marca hätte Real Madrid eine Schmerzgrenze von 220 Millionen Euro für den Franzosen kalkuliert – ein „unmoralisches Angebot“, das die Bayern angeblich nicht hätten ablehnen können.
Real-Lob für „ausgezeichnete Beziehung“ zum FC Bayern
Im selben Statement hob Real Madrid die enge Verbindung zwischen beiden Klubs hervor. „Real möchte die ausgezeichneten Beziehungen zum FC Bayern hervorheben, mit dem der Verein auf eine lange Geschichte des gegenseitigen Respekts, der Zusammenarbeit und der Bewunderung zurückblicken kann“, heißt es in der Mitteilung.
Wie der Sport1 ausführt, ergänzten die Königlichen: „Beide Vereine pflegen seit jeher eine Beziehung, die auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt basiert. Dies spiegelt sich u. a. in der gemeinsamen Überzeugung wider, dass ein eventuelles Interesse an einem Spieler zunächst zwischen den Vereinen selbst geklärt werden muss.“ Damit hat Real klargestellt, dass es ohne Klubgespräche keine Annäherung gibt.
Hainer und Hoeneß bleiben hart
Auch von Bayern-Seite ist die Linie klar. Wie die Bild dokumentiert, hatte Präsident Herbert Hainer (71) Olise als „selbstverständlich unverkäuflich“ bezeichnet – der Franzose hat noch Vertrag bis 2029 in München. Noch deutlicher wurde Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74).
„Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht“, sagte Hoeneß im Mai am Rande des DFB-Pokalfinales bei Sky über den neuen Real-Trainer José Mourinho und dessen mögliches Interesse an Olise. Die Botschaft an Mourinho war damit klar – und Real Madrid scheint diese Linie jetzt zu akzeptieren.
Olise selbst entscheidend
Trotz des Statements bleiben gewisse Restzweifel. Wie der Sport1 einordnet, hatte die spanische Sportzeitung AS noch am Donnerstag getitelt: „Olise ist weiterhin der auserwählte Star“. Zwar stehe der Offensivspieler nicht zum Verkauf, letztlich entscheide jedoch der Spieler über seine Zukunft.
Mit Real Madrids offiziellem Statement scheint das Thema vorerst beigelegt. Klar ist: Mit Bayerns harter Linie und Reals offizieller Distanzierung dürfte Olise auch in der kommenden Saison im Bayern-Trikot auflaufen. Eine Aussage, die Bayern-Trainer Vincent Kompany freuen wird – der Belgier rechnet fest mit dem Star-Stürmer als zentralem Baustein seiner offensiven Pläne.
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