Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf einen Umbruch auf den Flügeln vor. Mit einem ivorischen Tempo-Stürmer aus der Schweiz war ein passender Nachfolger ausgemacht – doch ausgerechnet jetzt scheint sich ein Klub aus Übersee in der Pole-Position zu befinden.
Borussia Mönchengladbach sucht Honorat-Erben: Traoré im Fokus
Hintergrund der Personalsuche ist der absehbare Abschied von Franck Honorat. Der Flügelstürmer hat seinen Wechselwunsch öffentlich gemacht und würde gerne in seine französische Heimat zurückkehren, idealerweise zu einem international vertretenen Klub. Als möglicher Ersatz war Bénie Traoré vom FC Basel ins Spiel gebracht worden.
Der 23-Jährige passt sportlich ins Profil: torgefährlich, extrem schnell und flexibel auf beiden Flügeln einsetzbar. In 80 Pflichtspielen für Basel sammelte der Ivorer 25 Tore und 15 Vorlagen, sein Marktwert kletterte auf rund acht Millionen Euro. Zudem ist er deutlich jünger als der scheidende Honorat – ein idealer Kandidat also für eine Eins-zu-eins-Nachfolge am Niederrhein.
New York zieht vorbei: Warum Gladbach wohl leer ausgeht
Doch die Gladbach-Anhänger müssen sich offenbar auf eine Enttäuschung einstellen. Wie der kicker berichtet, hat Basel den Angreifer für Transferverhandlungen freigestellt – und die New York Red Bulls aus der MLS sollen kurz vor einer Verpflichtung stehen. Traoré wäre damit nach Dominik Schmid, der zu RB Salzburg wechselte, bereits der zweite Basler, den es in diesem Sommer in den Red-Bull-Kosmos zieht.
Konkurrenz gab es ohnehin reichlich: Neben den Fohlen wurden zuletzt der französische Spitzenklub RC Lens, Trabzonspor sowie Premier-League-Aufsteiger Coventry City als Interessenten gehandelt. Im Rennen durchgesetzt haben sich nach Informationen des Blick aber die New Yorker.
Doppelter Anreiz für Basel: Geld trifft auf Notwendigkeit
Dass die Schweizer ihren Leistungsträger überhaupt ziehen lassen, hat finanzielle Gründe. Der klamme Klub ist auf einen Verkauf angewiesen und erhofft sich für Traoré sogar einen zweistelligen Millionenbetrag – ein satter Gewinn, schließlich kam der Angreifer 2024 für lediglich rund 4,5 Millionen Euro von Sheffield United.
Für Gladbach bedeutet das: Die Suche nach einem Honorat-Nachfolger dürfte weitergehen. Sollte sich der Wechsel des Franzosen tatsächlich konkretisieren, müssten Sportdirektor und Co. eine neue Alternative für die Offensive finden – der naheliegende Kandidat aus Basel ist offenbar schon so gut wie weg.
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