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Fußball-WM 2026: Schweiz-Trainer Yakin – „Ich mache mir Vorwürfe“

Schweiz-Fans

Die Schweiz steht bei der WM 2026 schon früh unter Druck: Nach dem enttäuschenden Auftakt gegen Katar muss im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina ein Sieg her. Trainer Murat Yakin schlägt vor dem Kracher überraschend selbstkritische Töne an.

WM 2026: Schweiz unter Zugzwang gegen Bosnien

Der Fehlstart hat die Erwartungen gedämpft. Nach dem 1:1 gegen Außenseiter Katar ist die Nati bereits gefordert – manche hatten das Team nach starker Qualifikation gar als Viertelfinal-Kandidaten gesehen. Nun ist plötzlich sogar ein Vorrunden-Aus ein realistisches Szenario.

Trotzdem relativiert Yakin den holprigen Beginn. Die Art und Weise sei durchaus positiv gewesen, abgerechnet werde am Schluss. Gegen Bosnien will der Coach das eigene, dominante Spiel mit hoher Laufbereitschaft durchziehen, druckvoll auftreten und endlich die Chancen verwerten.

Schweiz-Trainer Yakin: „Ich mache mir Vorwürfe“

Bemerkenswert ist der Stimmungswechsel beim Trainer. Vom Reden über die „beste WM“ ist nichts mehr zu hören, der Auftritt wirkt ernster und fokussierter. Vor allem übernimmt Yakin Verantwortung für die kritisierten Einwechslungen gegen Katar: „Ich mache mir Vorwürfe – nicht den Spielern.“

Selbstkritisch zeigte er sich auch bei den Gegentoren. Diese seien stets nach demselben Muster gefallen, man müsse cleverer und „auch mal dreckiger“ spielen. Vor dem Gegner warnte Yakin ausdrücklich: Bosnien stehe für ein robustes, vertikales Spiel mit ausgeprägter Standardstärke. Eine personelle Festlegung gab es ebenfalls – Freiburgs Johan Manzambi wird spielen, ob von Beginn an oder als Joker, ließ der Coach offen.

Schweiz bei der WM 2026: Freuler kontert die Stimmungs-Debatte

Auch abseits des Platzes gab es zuletzt Wirbel. Nach Kritik von Kapitän Granit Xhaka waren Berichte über schlechte Stimmung aufgekommen, die Remo Freuler nun relativierte. Direkt nach dem Spiel sei die Enttäuschung groß gewesen, inzwischen sei die Stimmung aber wieder gut.

Zur Kritik selbst fand der Routinier klare Worte. Man müsse hart mit sich ins Gericht gehen und Kritik aushalten können – wer das nicht könne, sei im Fußball „am falschen Ort“. Für den 34-Jährigen dürfte es die letzte WM sein, weshalb er von sich und dem Team eine deutliche Leistungssteigerung fordert. Im SoFi Stadium von Los Angeles erwartet die Nati dabei eine bosnisch geprägte Kulisse.

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