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DFB-Team: Kimmich adelt Mitspieler – und warnt vor diesem WM-Star

Deutschland-Fans

Vor dem Duell mit der Elfenbeinküste (Samstag, 22:00 Uhr, Toronto-Stadion) hat Joshua Kimmich im DFB-Camp seine Einschätzungen zum zweiten WM-Gruppenspiel abgegeben. Der Rechtsverteidiger warnte eindringlich vor einem Offensiv-Juwel der Ivorer, adelte Teamkollege Felix Nmecha – und ordnete die beiden verbliebenen Gegner in der Gruppe E ein.

DFB-Kapitän Kimmich warnt vor Diomandé: „Brutale Entwicklung“

Besondere Aufmerksamkeit widmete Kimmich Yan Diomandé, dem Shootingstar der Elfenbeinküste. Der Leipziger habe „eine brutale Entwicklung genommen“, schwärmte Kimmich gegenüber dem Weltverband. Er habe schon ziemlich früh in der Saison von David Raum über den Offensivspieler gehört. „Er hat eine überragende Saison gespielt, obwohl es bei Leipzig nicht immer konstant bergauf ging. Trotzdem hat er immer konstant gut gespielt und sehr spektakuläre Leistungen gebracht.“

Dann wurde Kimmich konkret – und zog einen prominenten Vergleich: „Gerade sein Dribbling ist schon außergewöhnlich, wie er da auch so ein Start-Stopp-Dribbling hat. Er erinnert mich ein wenig an Kingsley früher bei uns beim FC Bayern.“ Gemeint ist Kingsley Coman. „Er kann extrem beschleunigen, dann den Gegner ausbremsen und dann wieder beschleunigen.“ Eine Warnung an die eigene Abwehr, die am Freitagabend in Toronto hellwach sein muss.

Kimmich über Nmecha: „Einer der talentiertesten Spieler, die wir haben“

Deutlich andere Töne schlug Kimmich beim Thema Felix Nmecha an – nämlich pure Bewunderung für den eigenen Teamkollegen. „Ich habe schon vor dem Turnier gesagt, dass er einer der talentiertesten Spieler ist, die wir haben“, betonte der DFB-Kapitän. Der Dortmunder, der beim 7:1 gegen Curaçao mit seinem Führungstor und dem herausgeholten Elfmeter zum Spieler des Spiels avanciert war, bringe alles mit.

„Er hat eine extreme Physis, ist sehr schnell, sehr robust, ist technisch auch für seine Größe wirklich überragend“, erklärte Kimmich. Nmecha könne den Ball treiben, mit dem Fuß ein paar Meter machen und sei defensiv dank seiner Schnelligkeit ebenfalls wertvoll. Kimmichs Fazit: „Er ist schon ein sehr kompletter Spieler und sehr wertvoll für uns.“ Worte, die sich mit der Einschätzung von Bundestrainer Nagelsmann decken, der Nmecha im Trainingscamp erklärt haben soll, er könne „der beste Spieler der Welt auf seiner Position“ werden.

Kimmich über die Elfenbeinküste und Ecuador: „Zwei große Herausforderungen“

Abschließend ordnete Kimmich die beiden verbliebenen Gruppengegner ein – und stellte klare Unterschiede heraus. „Ich glaube, dass beide Mannschaften physisch sehr stark sind“, sagte er. „Ecuador verteidigt einfach sehr gut. Die Elfenbeinküste hat spektakuläre Spieler in der Offensive und ist gut im Umschalten.“ Zwei große Herausforderungen also, die auf die DFB-Elf zukommen. Doch Kimmich strotzte vor Selbstvertrauen: „Ich glaube, dass wir auch sehr, sehr viele Stärken haben, um beiden Teams wehzutun.“

Nach dem 7:1-Kantersieg zum Auftakt kann Deutschland am Samstag mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste den vorzeitigen Gruppensieg perfekt machen – vorausgesetzt, Ecuador kommt gegen Curaçao nicht über ein Remis hinaus.

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