WM heute: Die WM 2026 als Schaufenster für den BVB: Borussia Dortmund nutzt das Turnier offenbar gezielt zur Talentsuche – und hat dabei gleich mehrere Offensivspieler auf dem Zettel. Während ein algerischer WM-Fahrer exklusiv beobachtet wird, drängt sich ein US-Stürmer mit einem Doppelpack ins Rampenlicht. Wen könnten die Schwarz-Gelben ins Visier nehmen?
WM 2026: BVB beobachtet Algeriens Ghedjemis
Ein Name, der in Dortmund offenbar genau verfolgt wird, ist Farès Ghedjemis. Nach Informationen von Fussballeuropa.com gehört der BVB zu den Klubs, die den 23-jährigen Flügelstürmer bei der Endrunde im Blick behalten – ebenso wie die AS Monaco, Lazio Rom und Atalanta Bergamo.
Der Algerier empfahl sich mit einer starken Saison bei Frosinone, zu dessen Serie-A-Aufstieg er mit 15 Toren und drei Vorlagen maßgeblich beitrug. Erst Ende März feierte er sein Länderspieldebüt und schaffte es prompt in den finalen WM-Kader. Gegen Argentinien saß er allerdings 90 Minuten auf der Bank. Wahrscheinlich wird sich Ghedjemis in den weiteren Spielen der WM seinen Interessenten präsentieren dürfen.
BVB und Ghedjemis: 20 Millionen Euro als Hürde
Ein einfaches Unterfangen wäre ein Transfer allerdings nicht. Frosinone soll für mögliche Verhandlungen einen Startpreis von 20 Millionen Euro aufgerufen haben – vor dem WM-Ende werden bei der Personalie ohnehin keine großen Bewegungen erwartet.
Der Spieler selbst gibt sich bedeckt. „Es ist noch zu früh, um über die Zukunft zu sprechen. Im Moment konzentriere ich mich auf die Weltmeisterschaft“, sagte Ghedjemis der Gazzetta dello Sport. Sein Vertrag bei den Italienern läuft bis 2028, weshalb sich die Canarini im Verkaufsfall eine hohe Ablöse erhoffen.
WM 2026: Balogun-Doppelpack weckt BVB-Begehrlichkeiten
Noch lauter machte ein anderer Angreifer auf sich aufmerksam. Beim 4:1-Auftaktsieg der USA gegen Paraguay drehte Folarin Balogun auf und traf gleich doppelt – genau die Art von Auftritt, die bei einem möglichen Guirassy-Nachfolger hellhörig macht. Die Zukunft von Serhou Guirassy ist beim BVB schließlich völlig offen.
Balogun stand schon vor der WM auf vielen Scouting-Listen, in der Vorsaison erzielte er für die AS Monaco 19 Tore und fünf Vorlagen. Ein Transfer dürfte aber an der Ablöse scheitern: Mindestens 40 Millionen Euro müsste der BVB wohl investieren – Geld, das selbst bei einem Guirassy-Verkauf kaum vorhanden wäre. Mit Fabio Silva steht zudem bereits ein direkter Vertreter im Kader.
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