Frankreich zählt bei der WM 2026 zu den größten Favoriten – doch ein Blick auf den Luxus-Kader offenbart eine mögliche Achillesferse. Ausgerechnet im Herzstück der Mannschaft könnte es für die Equipe Tricolore eng werden, wie neunzigplus.de analysiert.
WM 2026: Frankreich und die Abschiedsmission Deschamps
Für den Trainer geht es um alles. Nach 14 Jahren als Nationalcoach ist es für Didier Deschamps die Abschiedsmission – er will sich mit dem Titel verabschieden. Es wäre sein dritter WM-Triumph nach 1998 als Spieler und 2018 als Trainer.
Die Ambitionen sind entsprechend hoch. Frankreich strebt das dritte Finale in Folge an, alles andere käme einer Enttäuschung gleich. Zum Auftakt wartet allerdings direkt eine echte Reifeprüfung gegen den Senegal – ein Gegner, der beim jüngsten Afrika-Cup für Furore sorgte.
Frankreich bei der WM 2026: Ein Kader voller Weltstars
Die Stärke der Franzosen ist unbestritten. Die Angriffsreihe liest sich wie eine Auswahl der weltbesten Offensivkräfte: Kapitän Kylian Mbappé, Weltfußballer Ousmane Dembélé, Bayern-Star Michael Olise und PSG-Juwel Désiré Doué. Selbst die Bank ist mit Namen wie Rayan Cherki oder Marcus Thuram erstklassig besetzt.
Auch defensiv ist Les Bleus top aufgestellt. Im Abwehrzentrum verteidigen William Saliba und Bayern-Star Dayot Upamecano, im Tor steht Mike Maignan. Deschamps‘ Kernkompetenz ist es, diese großen Egos zu einer Einheit zu formen – spielerisch agiert Frankreich dabei eher pragmatisch.
Lauert hier Frankreichs größte Schwachstelle?
Doch zwischen Abwehr und Sturm hakt es. Neben Abräumer Aurélien Tchouaméni fehlt offenbar ein zweiter Sechser auf internationalem Top-Niveau. Routiniers wie Adrien Rabiot und N’Golo Kanté bringen zwar Erfahrung mit, zählen aber nicht mehr zur absoluten Elite ihrer Position. Eduardo Camavinga wurde nach schwacher Saison sogar gar nicht erst nominiert.
Die größte Hoffnung ruht nun auf einem jungen Mann. Warren Zaïre-Emery ist bei PSG mit gerade 20 Jahren bereits gesetzt und gilt als Spieler mit Weltklasse-Potenzial, im Nationaltrikot spielte er bislang aber nur eine Nebenrolle. Die spannendste Frage vor dem Auftakt lautet daher: Vertraut Deschamps dem Youngster auf der Sechs oder den erfahrenen Kräften? Die Favoritenrolle schob der Coach übrigens von sich – wenn es einen Topfavoriten gebe, dann sei das Spanien.
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WM 2026: Tipps & Quoten
Frankreich - Senegal
16.06.2026, 21:00 Uhr - MetLife StadiumIrak - Norwegen
17.06.2026, 00:00 Uhr - Gillette StadiumArgentinien - Algerien
17.06.2026, 03:00 Uhr - Arrowhead StadiumÖsterreich - Jordanien
17.06.2026, 06:00 Uhr - Levi’s StadiumPortugal - DR Kongo
17.06.2026, 19:00 Uhr - NRG StadiumEngland - Kroatien
17.06.2026, 22:00 Uhr - AT&T StadiumGhana - Panama
18.06.2026, 01:00 Uhr - BMO FieldUsbekistan - Kolumbien
18.06.2026, 04:00 Uhr - Banorte Stadium