Fußball heute: Bei Eintracht Frankfurt steht nach der enttäuschenden Saison 2025/26 ein großer Umbruch bevor. Der zurückgekehrte Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Markus Krösche haben offenbar bereits Klarheit über zahlreiche Personal-Entscheidungen. Bis zu 15 Spieler könnten den Klub verlassen – darunter viele Leih-Rückkehrer. Parallel arbeitet Krösche an einem Coup beim FC Bayern: 20-Talent Noel Aseko soll das Mittelfeld neu beleben.
Eintracht Frankfurt: Hütter und Krösche bauen radikal um
Wie die Bild berichtet, planen Hütter und Krösche mit keinem der neun Leih-Rückkehrer mehr. Der mit Abstand wertvollste Verkaufskandidat ist Elye Wahi. Der Stürmer hatte sein Halbjahres-Leihe bei OGC Nizza stark genutzt und könnte den Hessen bis zu 20 Millionen Euro Ablöse einbringen. Wie das 90min-Portal ergänzt, könnte Wahis Marktwert mit einer guten WM-Performance für die Elfenbeinküste sogar nochmals steigen.
Auch bei Junior Dina Ebimbe (zuletzt Stade Brest) rechnet Frankfurt mit Einnahmen zwischen vier und fünf Millionen Euro. Weitere Leih-Rückkehrer wie Niels Nkounkou, Hrvoje Smolcic, Krisztián Lisztes, Jessic Ngankam und Simon Simoni sind ebenfalls zum Verkauf gestellt – allerdings ohne große Ablöse-Erwartungen.
Batshuayi und Skhiri ablösefrei weg – Futkeu mit 10-Millionen-Hoffnung
Aus dem aktuellen Kader müssen zwei Routiniers gehen. Wie das 90min ausführt, würde Frankfurt Michy Batshuayi sogar zum Nulltarif ziehen lassen – allein zur Einsparung seines üppigen Gehalts. Gleiches gilt für Ellyes Skhiri, der schlicht nicht ins Hütter-Konzept passt. Auch Rückkehrer Noel Futkeu hat keine Zukunft mehr in Frankfurt – der Zweitliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison soll aber bis zu zehn Millionen Euro Ablöse einbringen, mit dem HSV als Interessenten.
Offen ist dagegen die Zukunft von mehreren Stamm-Säulen. Wie der Bild-Bericht ausführt, hängen die Personalien von Nnamdi Collins, Arthur Theate, Hugo Larsson, Farès Chaïbi und Jean-Mattéo Bahoya von eingehenden Angeboten und der Vorbereitung unter Hütter ab. Theate hat Verehrer in England und Italien, Larssons Abgang gilt seit Monaten als beschlossene Sache.
Brown vor Bayern-Wechsel – Krösche fordert 60 Millionen
Die spektakulärste Personalie betrifft Nathaniel Brown. Wie die hessenschau berichtet, hat der DFB-Linksverteidiger eine mündliche Einigung mit dem FC Bayern erzielt. Allerdings stehen die beiden Klubs noch nicht in Einigkeit – Krösche fordert rund 60 Millionen Euro für den 22-jährigen Nationalspieler. Die Bayern wollen diese Summe (noch) nicht bezahlen.
Für Frankfurt wäre der Brown-Verkauf der bislang größte Transfer-Coup ihrer Vereinsgeschichte. Allerdings müssten die Hessen einen vergleichbar starken Linksverteidiger als Nachfolger finden – kein leichtes Unterfangen in einem Sommer mit vielen weiteren Personal-Baustellen.
Aseko als Mittelfeld-Coup – Konkurrenz aus Rom
Parallel arbeitet Krösche an einem konkreten Sommer-Zugang. Wie die hessenschau berichtet, will Frankfurt den 20-jährigen Mittelfeldspieler Noel Aseko vom FC Bayern verpflichten. Der gebürtige Berliner kehrt nach einer starken Saison bei Hannover 96 (34 Pflichtspiele) dank Rückkaufklausel zu den Bayern zurück.
Wie sge4ever einordnet, ist Aseko Krösches Wunschspieler für das Sechser-Zentrum. Die SGE bietet einen Vertrag bis 2030 mit Option auf ein weiteres Jahr. Bayern wäre laut Sky bereit, den Rechtsfuß für eine Ablöse zwischen 10 und 12 Millionen Euro abzugeben. Konkurrent im Werben ist die AS Rom, die ebenfalls heiß auf das Bayern-Talent ist. Wie Bavarian Football Works einordnet, könnte Aseko aber auch bei den Bayern bleiben – mit dem Abgang von Leon Goretzka würde Platz im Mittelfeld frei. Hinter Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof allerdings wäre seine Spielzeit limitiert.
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