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Borussia Dortmund: Man United plant wohl 40-Mio-Coup mit BVB-Verteidiger

Bundesliga-Fans Gregor Kobel

Borussia Dortmund News beim Fußball heute: Bei Borussia Dortmund könnte im Sommer ein gewichtiger Defensiv-Profi den Klub verlassen. Manchester United plant offenbar einen Vorstoß für Waldemar Anton, der zu den Stamm-Säulen der Schwarz-Gelben gehört. Im Raum steht eine Offerte in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Für den BVB ist das eine Personalie mit weitreichenden Folgen – auch wenn ein zeitnaher Vollzug eher unwahrscheinlich erscheint.

Borussia Dortmund News heute: 40 Millionen Euro für Waldemar Anton?

Wie der englische Daily Mirror berichtet, denken die Verantwortlichen der Red Devils derzeit konkret über ein Angebot in Höhe von 35 Millionen Pfund nach. Das entspricht umgerechnet etwa 40 Millionen Euro. Für eine Personalie, deren Marktwert bei transfermarkt.de aktuell mit 18 Millionen Euro angegeben wird, wäre das ein durchaus respektables Paket – immerhin mehr als das Doppelte des aktuellen Marktwerts.

Treibende Kraft hinter dem Vorstoß ist offenbar Trainer Michael Carrick. Wie ligainsider.de festhält, möchte der United-Coach die Defensive für die kommende Saison gezielt verstärken. Die Beobachter des englischen Rekordmeisters sollen den 29-Jährigen in den vergangenen Monaten bei mehreren Bundesliga-Partien live verfolgt haben.

Warum will Man United gerade BVB-Verteidiger Anton?

Die Wahl auf den 29-Jährigen kommt nicht von ungefähr. Anton zählt im BVB-Trikot seit seinem Wechsel vom VfB Stuttgart im Sommer 2024 zu den verlässlichsten Spielern. Damals zahlte der BVB laut fussballeuropa.com 22,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger – eine Investition, die sich rasch ausgezahlt hat.

In der gerade beendeten Spielzeit absolvierte der 29-Jährige insgesamt 44 Pflichtpartien, kam dabei auf eine Einsatzzeit von 3.927 Minuten und steuerte drei Treffer bei. Werte, die ihn klar als Führungsspieler ausweisen. Bei den Schwarz-Gelben gilt der Innenverteidiger bereits als möglicher Anwärter auf das Amt des Vize-Kapitäns.

Hinzu kommt die internationale Bühne: Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann ist Anton mittlerweile Stammgast in der deutschen Nationalmannschaft und wird auch bei der WM 2026 eine zentrale Rolle einnehmen. Eine Personalie, die für englische Top-Klubs prädestiniert ist.

Die Hintergründe bei Manchester United

Auch der Bedarf bei den Red Devils ist nachvollziehbar. Die United-Defensive hat in der vergangenen Saison einige personelle Rückschläge erlebt. Wie fussballeuropa.com berichtet, fällt Matthijs de Ligt nach einem Eingriff am Rücken weiterhin aus – der 26-jährige Niederländer, dessen Kontrakt bis 2029 datiert ist, muss sogar die WM auslassen. Auch bei Lisandro Martínez sind Verletzungsphasen ein wiederkehrendes Thema.

Hinzu kommt die nun wieder anstehende Doppel-Belastung. United hat sich für die Champions League qualifiziert und benötigt deshalb in der Defensive einen tiefer aufgestellten Kader. Ein gestandener, robuster Innenverteidiger wie Anton würde nach Aussage der englischen Berichterstattung perfekt in das gesuchte Profil passen.

Auch das mediale Umfeld in England zeigt sich entsprechend interessiert: Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass United gleich vier BVB-Profis auf der Liste haben soll. Anton war damals zwar nicht namentlich genannt worden – nun aber konkretisieren sich die Konturen.

Wie reagiert der BVB?

Eine entscheidende Frage bleibt: Wie reagieren die Dortmunder Verantwortlichen auf ein konkretes Angebot? Anton zählt unter Trainer Niko Kovac zu den unverzichtbaren Spielern, sein Vertrag läuft noch bis 2028. Eine sportliche Lücke wäre durch einen Abgang kaum kurzfristig zu schließen.

Allerdings dürfte ein Verkauf-Erlös in der Größenordnung von 40 Millionen Euro für ein Investment in den Kader Spielraum bringen. Bei einem Marktwert von 18 Millionen Euro wäre der Deal aus finanzieller Sicht zudem mehr als komfortabel. Eine offizielle Schmerzgrenze haben die Schwarz-Gelben bislang nicht öffentlich gemacht.

Klar ist allerdings: Anton soll die Premier League seit Längerem reizen. Ein Wechsel nach England wäre sportlich wie finanziell ein verlockender nächster Schritt – allerdings im laufenden Sommer wohl noch nicht zu erwarten.

Die WM als entscheidender Faktor

Wie ligainsider.de meldet, rechnet United nicht damit, einen möglichen Transfer noch vor dem WM-Start zu finalisieren. Das hat einen einfachen Grund: Anton wird mit der DFB-Auswahl bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada antreten. Während des Turniers wechselt grundsätzlich kein Spieler den Verein.

Für die Schwarz-Gelben könnte das durchaus relevant werden. Spielt der 29-Jährige bei der WM ein starkes Turnier, dürfte sein Marktwert noch einmal nach oben gehen – und damit auch die potenzielle Ablöse, die ein interessierter Klub zahlen müsste. Damit ist die Anton-Personalie eine, die sich erst im Spätsommer entscheiden dürfte. Bis dahin tickt die Uhr.

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