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SC Freiburg: Verzockt – einem SCF-Star droht plötzlich die Tribüne

Freiburg-Fans

SC Freiburg News beim Fußball heute: Beim SC Freiburg läuft der Sommer für ein Eigengewächs ganz anders als geplant. Noah Atubolu wollte den großen Schritt in die Premier League gehen – am besten direkt in einen Champions-League-Klub. Doch der Markt spielt nicht mit. Aktuell liegt dem 24-jährigen Torhüter keine konkrete Offerte vor, während die Verantwortlichen im Breisgau bereits klare Fakten geschaffen haben. Eine Schieflage, die für Atubolu zum Karriere-Risiko werden könnte.

SC Freiburg News heute: Atubolus große Premier-League-Hoffnung droht zu platzen

Der Plan des 24-Jährigen war klar: Nach drei Jahren als Freiburger Nummer eins sollte der Wechsel auf die Insel folgen. Gerne zu einem Klub, der in der Champions League spielt. Atubolu war fest davon überzeugt, dass seine Leistungen in der Bundesliga und sein Marktwert von rund 25 Millionen Euro laut transfermarkt.de ausreichen würden, um die Insel-Schwergewichte auf den Plan zu rufen.

Doch der erhoffte Run blieb aus. Wie die Sport Bild berichtet, gibt es derzeit keine konkrete Anfrage – weder beim Spieler selbst noch beim SC Freiburg. Letzteres wäre nach FIFA-Regularien aber Voraussetzung für einen Transfer, da Atubolus Vertrag im Breisgau noch bis 2027 läuft.

Freiburg schafft Fakten – ohne Atubolu

Statt abzuwarten, wie sich die Spieler-Seite entscheidet, haben die Freiburger Verantwortlichen längst gehandelt. Wie die Sport Bild meldet, wurde mit Mio Backhaus bereits eine neue Nummer eins vom SV Werder Bremen verpflichtet. Der 22-Jährige soll künftig zwischen den Pfosten stehen. Als Backup ist Florian Müller (28) fest eingeplant.

Für Atubolu bleibt damit lediglich der Trainingsbetrieb. Wie ligainsider.de berichtet, soll dem Eigengewächs nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen Aston Villa (0:3) klar signalisiert worden sein, dass er in den Planungen für die kommende Saison keine zentrale Rolle mehr spielt.

Eine konsequente Linie, die sich der Klub auch finanziell leisten kann. Auf eine mögliche Ablöse für den 24-Jährigen ist Freiburg nach Sport-Bild-Angaben nicht angewiesen – selbst wenn der Vertrag 2027 ablösefrei ausläuft.

Was zwischen Atubolu und dem SCF zerbrochen ist

Was die Sache pikant macht: Im Klub ist die Enttäuschung über das Verhalten ihres Eigengewächses laut Sport Bild groß. In den Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung soll sich Atubolu „zu wenig respektvoll“ verhalten haben, von fehlender Dankbarkeit ist die Rede.

Hintergrund: Gerade in seiner ersten Bundesliga-Saison 2023/24 war der junge Schlussmann von den Freiburger Verantwortlichen trotz grober Patzer immer wieder gestützt worden. Genau diese Investition in die Entwicklung des Eigengewächses scheint nun ohne emotionale Gegenleistung geblieben zu sein.

Atubolu selbst soll laut Sport Bild über die kompromisslose Haltung des SC sehr überrascht gewesen sein. Eine Stellungnahme zur Causa gab es bislang nicht.

Atubolus Hoffnung: Ein Domino-Effekt im Torwart-Markt

Was bleibt dem 24-Jährigen also? Vor allem die Aussicht auf Bewegung im internationalen Torwart-Markt. Wie die Sport Bild ausführt, könnte bei mehreren englischen Schwergewichten in den kommenden Wochen ein Karussell in Gang kommen: Beim FC Liverpool, beim FC Chelsea und auch bei Aston Villa zeichnen sich Veränderungen auf der Torhüter-Position ab.

Das Problem: Bei keinem dieser Klubs steht Atubolu derzeit ganz oben auf der Wunschliste. Lange Zeit galt Newcastle United als heißeste Spur, doch auch dort gibt es laut Sport Bild aktuell kein konkretes Interesse. Atubolu ist auf einen Dominoeffekt angewiesen – und der lässt sich nicht erzwingen.

Folgen für die DFB-Perspektive

Eine ausbleibende Lösung hätte für den 24-Jährigen sportliche Konsequenzen, die über die kommende Saison hinausreichen. Eine Spielzeit ohne Pflichtspiel-Einsätze wäre Gift für seine ohnehin angeschlagenen Ambitionen im DFB-Tor. Im langfristigen Wettstreit mit Bayerns Jonas Urbig (22) um die deutsche Nummer eins braucht Atubolu sportlichen Beleg – und keinen Tribünenplatz.

Hinzu kommt: Sollte er den nächsten Schritt sportlich nicht halten können, dürfte sich auch sein Marktwert in den kommenden Monaten nach unten korrigieren. Eine Abwärtsspirale, die der Spieler kaum hätte gebrauchen können.

Eine Wende ist noch möglich

Vollkommen aussichtslos ist die Lage allerdings noch nicht. Die Transfer-Phase läuft bis zum 1. September, und in der Torwart-Welt entscheidet oft ein einzelner Dominoeffekt über eine ganze Reihe weiterer Wechsel. Sollten Liverpool, Chelsea oder Aston Villa in den kommenden Wochen ihre Stamm-Lösung verändern, könnte Atubolu doch noch ins Gespräch kommen. Bis dahin bleibt für den 24-Jährigen vor allem eines: warten.

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