FC Köln News beim Fußball heute: Beim 1. FC Köln ist die Trainerfrage nach der 1:3-Heimpleite gegen den 1. FC Heidenheim erneut offen. Eigentlich sollte Interimstrainer René Wagner nach dem letzten Heimspiel den Sprung zum Cheftrainer machen – doch das Pfeifkonzert der Fans und die enttäuschende Vorstellung haben Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler in eine schwierige Lage gebracht. Eine endgültige Entscheidung wird erst nach dem Saisonfinale beim FC Bayern fallen.
1. FC Köln News: Saisonabschluss zu Hause mit Pfeifkonzert
Wie die Bild aufgreift, hatte sich Kessler den Saisonabschluss in Müngersdorf ganz anders vorgestellt. Statt einer Rettungsparty gab es eine 1:3-Pleite gegen den Abstiegskandidaten Heidenheim mit Pfiffen von den Rängen. Der Sport-Geschäftsführer nannte die Leistung selbst „ernüchternd“.
Bemerkenswert: Vor dem Spiel hatte Wagner bei DAZN noch optimistisch erklärt, „dass wir ab morgen dann mehr wissen werden“ – mit Verweis auf am Montag geplante Gespräche. Nach der 1:3-Pleite stellte Kessler dann klar: „Ich habe eben in meinen Terminplaner geguckt, ich habe morgen keinen Termin mit René.“
Effzeh-Boss Kessler verschiebt die Trainer-Entscheidung
Wie die Bild einordnet, hat sich Kessler bewusst Zeit verschafft. „Selbst wenn ich euch eine Woche vor Beginn der Vorbereitung sage, wie es bei uns weitergeht, kann ich damit auch sehr gut leben“, erklärte der Sport-Geschäftsführer. „Ich spüre absolut keinen Zeitdruck.“
Endgültig wird die Trainerfrage nach dem letzten Saisonspiel beim FC Bayern (Samstag, 15.30 Uhr) entschieden. „Wir sind hier nicht auf Abschiedstour. Dann werden wir uns zusammensetzen. Dabei geht es nicht nur um die Trainerthematik“, erklärte Kessler.
FC Köln: Spieler-Rückhalt für Wagner
Eine wichtige Stütze für die Wagner-Zukunft ist der Rückhalt aus der Mannschaft. Wie die Bild zitiert, hatte Stürmer Marius Bülter klar Position bezogen: „Ich habe schon den Eindruck, dass wir es uns als Mannschaft wünschen, dass er Trainer bleibt.“ Auch Kapitän Marvin Schwäbe stellte klar: „René ist ein sehr kommunikativer und positiver Mensch, der versucht die Mannschaft mitzureißen.“
Ex-Kapitän Florian Kainz, der seine Karriere beendet hat und seit 2021 mit Wagner zusammenarbeitet, ergänzte: „Er ist ein Trainer, der ein enormes taktisches Wissen hat. René erreicht die Mannschaft, hat einen guten Zugang zu den Spielern.“
Effzeh-Bilanz und Druck auf Kessler
Sportlich ist Wagners Bilanz allerdings überschaubar. Wie die Bild aufzeigt, holte der 37-Jährige seit seinem Amtsantritt nur einen Sieg und sechs Punkte aus sechs Spielen – mit dem gleichen Punkteschnitt wie der freigestellte Vorgänger Lukas Kwasniok. In den vergangenen 13 Spielen gab es nur einen Sieg.
Kessler muss seinen Wagner-Vorschlag laut Berichten zudem dem Gemeinsamen Ausschuss präsentieren. In diesem siebenköpfigen Gremium mit Präsident Jörn Stobbe und Aufsichtsrat-Boss Lionel Souque werden Entscheidungen mit einem Volumen über einer Million Euro getroffen.
Kessler-Drohung Richtung Mannschaft
Parallel zur Wagner-Frage richtete Kessler einen klaren Fingerzeig an seine Spieler. „Mir haben aber auch viele Dinge gezeigt, dass wir weiter an Stellschrauben drehen müssen“, erklärte er laut Bild. Diese Aussage dürfte als Drohung Richtung Kabine zu verstehen sein: Für die Kaderplanung im Sommer steht der nächste Umbruch bei den Geißböcken bevor.
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