Borussia Mönchengladbach News beim Fußball heute: Borussia Mönchengladbach steuert sportlich auf den nahezu sicheren Klassenerhalt zu, gleichzeitig wird die Diskussion um Cheftrainer Eugen Polanski lauter. Sport-Boss Rouven Schröder hält sich öffentlich bedeckt, während interne Stimmen drei brisante Vorwürfe gegen den 40-Jährigen zusammenfassen. Selbst der Klassenerhalt allein reicht laut Sport Bild nicht mehr aus, um den Trainerposten zu sichern.
Borussia Mönchengladbach News heute: Die drei Wahrheiten gegen Polanski
Wie die Sport Bild aufzeigt, gibt es drei zentrale Gründe, weshalb Polanskis Zukunft am Niederrhein gefährdet ist. Erstens: Er ist laut dem Magazin „nicht der frei gewählte Trainer“ von Sportdirektor Schröder. Der Manager hatte den damaligen Interimscoach im November vor allem auf Druck von Geschäftsführung und Fans zum Chefcoach befördert. Würde Schröder Polanski jetzt entlassen, müsste er anschließend selbst mit einem alternativen Trainer-Konzept liefern.
Zweitens: Im Vereinsumfeld sei die fehlende Weiterentwicklung längst registriert worden, viele Verantwortliche zweifeln laut Sport-Bild-Bericht an Polanskis Qualitäten. Drittens: In der Kabine soll der Coach an Rückhalt verlieren – Spieler, die sich aktiv für ihn einsetzen, werden weniger.
Gladbacher Statistiken und Personalentscheidungen alarmieren
Die Datenlage stützt die Skepsis. Wie die Sport Bild zusammenträgt, holt Polanski mit 1,11 Punkten pro Liga-Spiel keine Verbesserung gegenüber dem zuvor entlassenen Vorgänger Gerardo Seoane (1,13). In 30 Pflichtspielen erzielte Borussia lediglich 36 Tore, eine erkennbare Spielidee fehlt vielen Beobachtern. Die starke Abhängigkeit von Leistungsträgern wie Moritz Nicolas und Haris Tabakovic verstärkt die Kritik.
Auch personell soll es intern für Verwunderung sorgen. So setzte Polanski nach ordentlichen Leistungen Profis wie Tabakovic in Heidenheim oder Mohya in Leipzig auf die Bank, während andere wie Lukas Ullrich gegen RB Leipzig oder Giovanni Reyna als früher Joker gegen Mainz überraschend in den Kader rotierten – ohne erkennbares Muster.
„Wir brauchen Arschlöcher“: Gladbch-Coach Polanskis redet Klartext
Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend sorgte der Coach selbst für Aufsehen. Wie der kicker bei Sport1 aufgreift, äußerte sich Polanski offen über das Mentalitätsthema in seinem Kader: „Mir persönlich fehlt ein bisschen die Gier auf Erfolg. Wir haben sehr liebe Spieler. Wir brauchen aber auch ein paar Arschlöcher in der Mannschaft.“ Zudem gab er zu, dass ihn die Mannschaft „tagtäglich an den Rand des Wahnsinns“ bringe.
Schröder hielt seinem Trainer den offenen Auftritt zugute: „Daran sieht man, was Eugen für ein Typ ist. Er ist aus echtem Holz geschnitzt“, kommentierte der Sportdirektor laut Sport1. Auf die direkte Trainerfrage hatte Schröder zuvor allerdings ausweichend reagiert: „Es geht nicht um Eugen Polanski, es geht um Borussia Mönchengladbach und dass wir in Zukunft erfolgreich sind.“
Borussia Mönchengladbach: Drei Spiele, ein Karriere-Endspurt
Im Klartext: Polanski hat noch drei Bundesliga-Partien (BVB, Augsburg, Hoffenheim), um eine deutliche Steigerung zu zeigen. Sein Vertrag läuft zwar bis 2028, eine vorzeitige Trennung würde den klammen Klub aber viel Geld kosten. Auf der anderen Seite reicht selbst der Klassenerhalt nach Sport-Bild-Einordnung nicht als Job-Argument aus.
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