Der FC Schalke 04 hat am 30. Spieltag gegen Preußen Münster gewonnen und dabei einen klaren 4:1 Erfolg gefeiert. Die Königsblauen stehen kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga, auch wenn das S04-Restprogramm knackig ist. Am Sky-Mikro, auf der Pressekonferenz und in der Mixed Zone äußerten sich die Protagonisten.
Stimmen zum Schalke-Sieg: „Entscheidend war aber unser Gegenpressing“
Miron Muslic (Trainer FC Schalke 04): „Das war ein sehr souveräner Auftritt meiner Mannschaft, die sehr geduldig geblieben ist. Wir waren im Ballbesitz sehr stark. Entscheidend war aber unser Gegenpressing – da waren wir überragend. Dadurch haben wir die Schlagzahl hochhalten können und uns Chance um Chance erspielt. Das 2:0 vor der Halbzeit war sehr wichtig, und wir wollten unbedingt auf das Dritte Tor gehen. Ich drücke Preußen Münster die Daumen. Ihr hattet letztes Jahr schon eine ähnliche Situation, ihr könnt es wieder schaffen.“
Alois Schwartz (Trainer Preußen Münster): „Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen, Schalke hat uns von Beginn an tief hinten reingedrückt. Ein paar Mal hatten wir Glück, zwei Mal hat Schenk sehr gut gehalten. Als sich das Spiel etwas beruhigt hat, machen wir einen groben Fehler und liegen zurück. Nach der Pause haben wir ein gutes Umschaltspiel, kriegen aber im Gegenzug das 0:3. Wir müssen es hinnehmen, auf Schalke kann man verlieren. Aber die Art und Weise, wie wir die Gegentore fressen, war nicht gut. Glückwunsch an Schalke für diesen Sieg. Ich denke, wir haben heute gesehen, wer am Ende der Saison in die Bundesliga aufsteigen wird.“
Schalke vs. Münster – Stimmen: „Ein brillantes Heimspiel geliefert“
Timo Becker (FC Schalke 04): „Wir wussten, dass es ein ekeliges Spiel wird, weil Münster sehr tief steht. Mit solchen Gegnern hatten wir in der Hinrunde unsere Probleme. Wir haben den Gegner aber gut analysiert und ein brillantes Heimspiel geliefert. Heute haben wir auch die Tore gemacht, so dass es anders als gegen Karlsruhe hinten heraus nicht mehr eng wurde. Es warten nun noch ein paar Aufgaben vor unserer Brust, deswegen müssen wir den Fokus jetzt auf das nächste Spiel legen.“
Johannes Schenk (Preußen Münster): „Wir haben heute keinen Fuß auf den Platz bekommen und zu viele einfache Fehler gemacht. Das dritte Gegentor nehme ich komplett auf mich. Heute war ein blöder Tag für uns. Jetzt müssen wir uns voll reinhauen, um nächste Woche wieder die Punkte zu holen. Ich habe auf jeden Fall weiter die Hoffnung, dass wir es noch packen. In den nächsten Spielen ist noch alles drin.“