Der SC Freiburg ist im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League auf dem besten Weg, einen weiteren großen Abend in der Vereinsgeschichte zu schreiben. Nach 45 Minuten gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo führt der Sport-Club mit 2:0 – und die Art und Weise, wie diese Führung zustande kam, lässt wenig Zweifel an den Kräfteverhältnissen.
Freiburg vs. Celta Vigo: Grifo und Beste netzen für den Sport-Club
Vincenzo Grifo traf bereits in der 10. Minute zur frühen Führung, Jan-Niklas Beste legte in der 32. Minute mit dem 2:0 nach. Die Statistiken unterstreichen die Dominanz der Breisgauer eindrucksvoll: 53 Prozent Ballbesitz, 9:1 Schüsse und ein Expected-Goals-Wert von 1,22 zu 0,06 – Celta Vigo hatte in dieser ersten Halbzeit schlicht keine Mittel gegen die überlegenen Freiburger.
Dabei sollte man die Qualität des Gegners nicht unterschätzen. Celta Vigo setzte sich im Achtelfinale gegen keinen Geringeren als Olympique Lyon durch – ein Resultat, das für sich spricht. Doch an diesem Abend ist von dieser Klasse wenig zu sehen. Freiburg erinnert an seinen furiosen 5:1-Sieg gegen Genk im Achtelfinale – und falls die zweite Halbzeit ähnliche Ausmaße annimmt, könnte es für die Spanier noch ein langer Abend werden.
Der Gewinner dieser Partie trifft im Halbfinale auf den Sieger des Duells Sporting Braga gegen Betis Sevilla – das Hinspiel endete 1:1. Für Freiburg ist das Halbfinale zum Greifen nah. Bringt der Sport-Club diese klare Führung über die Zeit – oder meldet sich Celta Vigo in der zweiten Halbzeit noch einmal zurück?