Fußball heute: Rechtzeitig zu seinem 28. Geburtstag am Donnerstag hat sich Jeff Chabot beim VfB Stuttgart den Status der Unverzichtbarkeit erarbeitet. Vor dem emotionalen Duell gegen seinen Ex-Klub 1. FC Köln am Samstagabend (18.30 Uhr) erhielt der Innenverteidiger von Trainer Sebastian Hoeneß eine offene Startelfgarantie. Nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen St. Pauli, bei der Chabot eine Pause erhielt, ist klar: Ohne den „Abwehr-Jeff“ fehlt den Schwaben die ordnende Hand im Defensivzentrum.
Lobeshymne vom Trainer: Mehr als nur ein Zweikämpfer
Sebastian Hoeneß sparte auf der Pressekonferenz nicht mit Superlativen. Chabot sei der zentrale Stabilisator, der dem Team Sicherheit gebe. Besonders hob der Coach die Entwicklung im Spielaufbau hervor; Chabot verstehe es nun exzellent, Bälle präzise zwischen die gegnerischen Ketten zu spielen. Neben den fußballerischen Qualitäten schätzt Hoeneß die Persönlichkeit des Routiniers, den er als „absoluten Winner“ bezeichnete, der trotz seiner Demut genau wisse, wann er in der Kabine laut werden müsse.
Der Traum vom Adler auf der Brust
Die konstant starken Leistungen haben Chabot längst in den Fokus der Nationalmannschaft gerückt. Im Interview mit der Bild verriet der Verteidiger, dass es bereits im Mai 2025 einen ersten Kontakt zu Bundestrainer Julian Nagelsmann gegeben habe. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sprach sich zuletzt offensiv für eine Nominierung aus. Chabot selbst zeigt sich bereit: Den Adler auf der Brust in der A-Elf zu tragen, mache ihn „unfassbar stolz“, und er hoffe, dass seine Leistungen weiterhin in der Zentrale wahrgenommen werden.
Im Hinblick auf die Konkurrenz in der DFB-Elf zeigt sich Chabot respektvoll und nannte Jonathan Tah sowie Nico Schlotterbeck als aktuelle Maßstäbe für „oberste Qualität“.
Zukunft beim VfB Stuttgart: Hoeneß und der Beraterwechsel
Angesprochen auf seinen Trainer Sebastian Hoeneß und dessen mögliche Eignung für den FC Bayern, reagierte Chabot mit einem Augenzwinkern: „Ich hoffe nicht!“ Er wünsche sich eine weitere Zusammenarbeit in Stuttgart, um die gemeinsame Entwicklung fortzusetzen. Auch Gerüchte um einen eigenen Abschied nach seinem Beraterwechsel im Winter trat er entgegen. Der Wechsel habe nichts mit einem Transferwunsch zu tun gehabt; er fühle sich in Stuttgart derzeit „sehr glücklich“.
Besonderes Wiedersehen am Karnevalswochenende
Das Spiel gegen Köln in der Bundesliga am Samstag weckt bei Chabot zudem besondere Erinnerungen. Vor zwei Jahren durfte er am Rosenmontag auf dem Wagen des FC mitfahren – ein Erlebnis, bei dem er sich wie der „König von Köln“ gefühlt habe. Doch am Samstag zählt für den Abwehrboss nur der Erfolg mit dem VfB, um den Champions-League-Kurs der Schwaben beizubehalten.
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