Werder Bremen News beim Fußball heute: Die sportliche Talfahrt an der Weser hält unvermindert an. Seit elf Ligapartien wartet der SV Werder Bremen nun schon auf einen dreifachen Punktgewinn, was den Traditionsklub mittlerweile auf den Relegationsrang hat abstürzen lassen. Im Zentrum der Kritik steht dabei zunehmend die mangelhafte Transferpolitik, die nun auch Geschäftsführer Clemens Fritz öffentlich verteidigen muss.
Werder Bremen News heute: Spektakulärer Plan – die Rückkehr der „Lücke“
Um das eklatante Problem in der Offensive zu beheben, visierten die Bremer Verantwortlichen im Winter eine prominente Lösung an. Wie Clemens Fritz gegenüber der Sport Bild bestätigte, bemühte sich der Verein intensiv um eine Rückholaktion von Nationalstürmer Niclas Füllkrug. Der 33-Jährige, der bereits zweimal das grün-weiße Trikot trug, sollte per Leihe von West Ham United an die Weser gelotst werden.
Fritz berichtete von mehreren Telefonaten mit dem Torjäger, räumte jedoch ein, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum zu erfüllen waren. „Aus wirtschaftlicher Sicht sind unsere Chancen sehr gering“, resümierte der 45-Jährige rückblickend über den Versuch. Letztlich entschied sich Füllkrug für einen Wechsel zum AC Mailand, womit das angestrebte Comeback platzte. Stattdessen verpflichtete Werder den jungen Jovan Milosevic als Leihgabe vom VfB Stuttgart.
Werders Fehleinschätzungen und geplatzte Transfer-Träume
Neben dem gescheiterten Füllkrug-Deal muss sich Fritz auch für andere Personalien rechtfertigen. Insbesondere die Leihe von Victor Boniface entwickelte sich zum Missverständnis. Der Stürmer, der von Bayer Leverkusen nach Bremen kam, verletzte sich schwer und fällt nach einer Knie-Operation für den Rest der Saison aus. Mit lediglich zwei Vorlagen in elf Einsätzen blieb der 25-Jährige weit hinter den Erwartungen zurück.
Fritz zeigte sich diesbezüglich selbstkritisch und gab zu, dass „der Plan mit Victor nicht aufgegangen“ sei. Ursprünglich sollte Boniface die Mannschaft sofort verstärken, während Nachwuchshoffnung Keke Topp behutsam aufgebaut werden sollte. Zudem blieb der erhoffte Geldregen durch Spielerverkäufe im Sommer aus, da lukrative Angebote für Leistungsträger wie Romano Schmid oder Marvin Ducksch nicht eingingen. Dies schränkte den finanziellen Spielraum der Bremer massiv ein.
Werder-Sportchef Fritz mahnt zu Zusammenhalt – „Sonst werden wir auseinanderbrechen“
Trotz der prekären Lage und einer Fan-Petition, die seinen Rückzug fordert, gibt sich Fritz kämpferisch. Er betonte, dass die Mannschaft intakt sei, mahnte jedoch zur Geschlossenheit: „Sonst werden wir auseinanderbrechen“. Auch an dem neuen Trainer Daniel Thioune hält der Sportchef fest und sieht in ihm trotz des missglückten Debüts in Freiburg den richtigen Mann für den Klassenerhalt.
Die kommenden Wochen werden für den Tabellensechzehnten richtungsweisend sein. Da Werder mit 22 Saisontoren derzeit eine der schwächsten Offensivreihen der Bundesliga stellt, muss dringend eine Lösung für die Torflaute gefunden werden. Fritz ist jedoch felsenfest davon überzeugt, dass das vorhandene Potenzial im Kader ausreicht, um den drohenden Abstieg abzuwenden.
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