Fußball heute: Vom Langzeitverletzten ohne festes Arbeitspapier zum geschätzten Profi-Baustein: Bei Hertha BSC hat sich in den letzten Zügen der Transferperiode eine beeindruckende persönliche Erfolgsgeschichte vollendet. Ein Spieler, dessen Karriere in Berlin bereits beendet schien, wird für seine Ausdauer und jüngsten Leistungen nun mit einem neuen Kontrakt belohnt.
Hertha BSC: Jeremy Dudziak unterschreibt neuen Profivertrag
Jeremy Dudziak bleibt langfristig ein Teil von Hertha BSC. Wie die BILD berichtet, hat der Hauptstadtklub das bisherige Arbeitspapier des 30-Jährigen kurz vor dem Ende der Wechselphase grundlegend aufgewertet. Der Allrounder, der zuvor aufgrund seiner Verletzungshistorie lediglich einen stark leistungsbezogenen Vertrag mit einem Gehalt im mittleren vierstelligen Bereich besaß, wurde nun mit einem vollwertigen Profikontrakt ausgestattet. Sein neues Salär bewegt sich demnach in einem für die zweite Liga üblichen fünfstelligen Rahmen pro Monat.
Die Entscheidung der Berliner Verantwortlichen war laut fussballtransfers.com auch strategischer Natur. Durch eine spezielle Vereinbarung hätte der Linksfuß im laufenden Winter ohne Ablösesumme den Verein verlassen können. Da namhafte Interessenten wie Holstein Kiel, Heracles Almelo oder der FC Tokyo bereits ihre Fühler ausgestreckt hatten, sah sich Hertha zum Handeln gezwungen. Mit der vertraglichen Anpassung, die eine Laufzeit bis zum Sommer 2026 vorsieht, sicherte sich der Klub die Dienste des vielseitig einsetzbaren Mittelfeldakteurs dauerhaft.
Vom U23-Training zurück ins Rampenlicht
Dudziaks Weg zurück in den Profikader gleicht einem Kraftakt. Nachdem sein ursprünglicher Vertrag im vergangenen Sommer ausgelaufen war und nicht verlängert wurde, hielt sich der gebürtige Hamburger zunächst in der Regionalliga-Mannschaft der Berliner fit. Trainer Stefan Leitl, der Dudziak bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Greuther Fürth kannte, ermöglichte ihm schließlich die Rückkehr ins Profitraining. Die Hartnäckigkeit des Spielers zahlte sich aus: In den jüngsten Partien gegen Karlsruhe und Schalke überzeugte er als Einwechselspieler und steuerte sogar einen Treffer bei.
Für Stefan Leitl ist die Personalie ein wichtiger Gewinn an Flexibilität. Dudziak gilt als absoluter Teamplayer, der sowohl auf verschiedenen Positionen im Mittelfeld als auch als Linksverteidiger agieren kann. Während er zu Saisonbeginn noch mit den Folgen schwerer Verletzungen zu kämpfen hatte, stellt er nun wieder eine verlässliche Alternative im Kampf um die vorderen Tabellenplätze dar. Das ursprüngliche Risiko der Berliner, dem Spieler trotz seiner Ausfallzeiten eine Chance zu geben, hat sich somit für beide Seiten als Glücksgriff erwiesen.
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